Vorstellungsrunde: Box Aus Holz

Diesmal möchten wir euch ein noch recht junges Label aus der Hauptstadt vorstellen. Box Aus Holz (BAH Records). Während andere Jungs mit 19 Jahren meist so gar nichts mit Arbeit am Hut und eher Sinnloses im Kopf haben, entschlossen sich 2011 vier Jungs aus Berlins gediegen neureichem Szene-Kiez Prenzlauer Berg, kein geringeres Projekt anzugehen, als ihr eigenes Label aufzuziehen. „Vinyl Only“ war die Regel, „keep the fire burning“ ihr Motto. Das ganze entstand unter der Mithilfe ihres Freundes Markus Lindner von Oye Records. Aus diesem Grund besteht auch heute noch eine enge Verbindung zu dem ebenfalls im Prenzlauer Berg ansässigen Plattenladen. Mittlerweile ist das Label um Max Graef, Fiete Treutler aka TBone, Ludwig Labuzinski und Joschka Seibt in aller Munde. Nicht zuletzt auf Grund der steigenden Bekanntheit von erstgenanntem Produzenten und Label Mitbegründer.

Max Graef macht vor allem mit seiner sehr eigenen, abwechslungsreichen Art, Musik zu produzieren in der Szene auf sich aufmerksam. Doch das ist längst nicht alles. Acht äußerst klangvolle Releases kann das Label mittlerweile vorweisen. Ihre Musik zeichnet sich vor allem durch sehr gekonntes Sampling aus. In den rauen House Tracks die ihre Platten bereithalten, werden Elemente aller denkbaren Stilrichtungen von Disco über Soul bis Jazz delikat recycelt. Das letze Release gab es im März 2013. Ausschnitte der Tracks gibts hier:

Anfang diesen Jahres kam nun auch noch das Sub-Label „Torben“ hinzu, auf dem mittlerweile schon die zweite Platte erschienen ist.

Unverwechselbar und bis dato unserer Meinung nach der Track des Labels: Bongo Klaus

Wem die Musik taugt, dem ist wärmstens ans Herz zu legen, dem „Oye“ Record Store in der Oderberger Straße 4 einen Besuch abzustatten. Denn wie gesagt „Vinyl Only“! Den musikalischen Output des Labels gibt es lediglich auf Scheibe gepresst zu erwerben. Max Graef hat es nach eigenen Aussagen nicht gerne, wenn die von ihm produzierte Musik anschließend im Internet kursiert. Da das Interesse zu recht steigt, heißt es auch noch ranhalten!

 

 

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