Angehört: Goat – „Commune“

Goat bewegen sich mit ihrer Musik zwischen Kraut-, Psychedelic- und Afro Rock, was ihnen mit dem Debütalbum „World Music“ durchaus große Erfolge einbrachte. Jetzt, zwei Jahre später, kommen die Schweden mit ihrem neuen Album „Commune“ zurück und präsentieren einen energiegeladenen Sound voller Riffs, Drums und treibender Basslininen. Wir haben uns das zweite Album der Band angehört:

Mit „Talk to God“ liefern Goat einen 6:40 Minuten langen Opener, der alles mitbringt, was man von einem Albumintro erwartet. Mit ausgedehnten Instumental-Parts, die hier und da an indische Musik erinnern, wird der hallende Gesang abgerundet. Schon jetzt merkt man, dass auf „Commune“ psychedelische Elemente stark im Vordergrund stehen. Auf „Words“ wechseln sich Drum- und Gitarren Solos ab, mal leise mal laut finden sich Einflüsse aus vergangenen Jahrzehnten wieder.

Auch wenn das zweite Album von Goat etwas düsterer ist, als der Vorgänger, weiß es dennoch zu überzeugen: Auf „The Light Within“ erwarten uns ein stammesähnlicher Gesang und kreischende Gitarrenriffs, die zwar unentspannt, aber dennoch aufregend sind. Nach diesem wirren auf und ab, kommt „To Travel The Path Unkown“ gerade recht, denn der ruhige Instrumental-Song  besticht mit seinen zweieinhalb Instrumental-Minuten, welche den vorherigen Sturm vergessen lassen. Über die eindrucksvollen „Goatchild“ und „Goatslaves“, die mit ihren groovigen Parts zu den stärksten Songs des Albums gehören, gelangt man zur ersten Single des Albums: „Hide From The Sun“

Goat zeigen auf ihrem zweiten Album, dass ihre Musik von gnadenloser Energie bestimmt wird, die sich sofort im Ohr der Zuhörer festsetzt. „Commune“ ist dabei aber kein Album für alle Stunden, denn oft wirken die brachialen Songs anstrengend oder für manche gar nervend. Dabei ist aber auch genau das ein positiver Effekt des Albums, denn die großartigen musikalischen Parts und interessante Stimmen werden zu einem eindrucksvollen und fast einmaligen Sound. Goat präsentieren ihr Album derzeit auch live in Deutschland:

23.09. – Berlin – Postbahnhof
24.09. – München – Ampere

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