Angehört: Mädness – „Maggo“

Am 24. Oktober erscheint die neue EP des Rappers aus Darmstadt beim Wortsport. Featuregäste sind Kamp und Yassin!

Egal wohin man schaut, seit einigen Tagen liest man auf Blogs und in Magazinen nur noch eine Rap-Zeile: „Is de, is de, is de Gude, Mädness mein Bruder sagt Maggo“. Technisch sehr versierter Rap trifft auf einen Beat, der mit seinem Flöten-Sample direkt ins Ohr geht. Das dazugehörige Video ist ebenso simpel wie genial und lässt Mädness kurzerhand HipHop-Deutschland auf den Kopf stellen. Am 24. Oktober erscheint die neue EP des Rappers, die genau wie der erste Track auf den Namen „Maggo“ hört und bei Wortsport erscheint.

Mehr als loben kann man den Rapper aus Darmstadt gar nicht, denn sei es sein Flow, seine Lyrics oder seine Beats – Mädness liefert mit seinem Track „Maggo“ einfach ab! Als Mitglied der „Gude Gäng“ war er oft mit Band unterwegs oder hat live mit seinem Bruder Döll gerappt, was dazu führte, dass sein Solo-Release nach vier Jahren Abstinenz sehnsüchtig erwartet wurde. Zugegeben, bei einem überwältigendem Track wie „Maggo“ liegt die Messlatte für die EP sehr hoch, doch zusammen mit Kamp beweist Mädness auch auf „Wir Machen’s Immer Noch“ und „Häng ab“, warum sie dort liegt. Ein reduziertes Tempo steht bei den Beats von Gibmafuffi, DJ Resist und Kollege Schnürschuh oftmals im Vordergrund, hinzu kommen immer wieder raffinierte Samples. Mit den gesungenen Parts auf „Ich Sterbe Für HipHop“ und seinem zweiten Featuregast Yassin hat Mädness dazu auch den nächsten Hit in der Hinterhand.

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