Daniel Grau – Reworks Vol. 2

Am 21. November erscheint der Zweite Teil einer beachtenswerten Serie von Überarbeitungen der eigentlich verloren geglaubten Jazz und Disco Stücke von Daniel Grau.

Daniel Grau ist Musiker und Produzent der etwas älteren Schule. Zischen 1974 und ´83 veröffentlichte er neun außergewöhnliche Alben, die seinerzeit jedoch nur in seinem Heimatland Venezuela Beachtung fanden. Erst in den 90er Jahren entdeckte man auch in Europa den Klang seiner einzigartigen Jazz und Disco Produktionen. Schließlich war es Claas Brieler von Jazzanova der es ermöglichte, die Musik von Daniel Grau auch hier zu Lande einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Gemeinsam mit Grau´s Landsmann  Andrés Astorga alias Trujillo veröffentlichte er im September diesen Jahres die Compilation “The Magic Sound Of Danile Grau – compiled by Jazzanova & Trujillo” auf dem zu Jazzanova gehörigem Label Sonor Kollektiv.

Darüber hinaus will das Label, das nicht nur NuJazz, Jazz und Soul Musik veröffentlicht, sondern seine Schwerpunkte gerne auch mal auf Techno und House Produktionen setzt, die Stücke von Daniel Grau zusätzlich mit Überarbeitungen bekannter Produzenten und DJ´s  beehren. So erschien bereits Mitte August die Single „Daniel Grau – Reworks Pt. 1“. Daniel Wang, bekannt für seine Nu Disco Sounds, setzte gemeinsam mit dem ebenfalls in Berlin lebenden Jules Etienne die Latte für kommenden Platten dieser Reihe beeindruckend hoch. Mit einem sehr gelungenen Remix des Songs „Robot Mágico“ von dem 1978 erschienenen Album “El Sonido Magico De Daniel Grau” und ihrer ebenfalls gelungenen Interpretation von “Disco Fantasy” haben die beiden also einen respektablen Anfang gemacht.

Am 21. November soll nun die zweite Rework Single erscheinen. Hier haben sich Max Graef und seine „Entourage“ Oye Records und Box aus Holz die Ehre gegeben und sich an der Überarbeitung von Daniel Grau´s Musik versucht. Ein Release das in dieser Kombination äußerst erfolgverprechend klingt und schon nach erstem Hören allen Erwartungen gerecht wird. So weiß gleich der erste Track der Platte in voller Linie zu überzeugen. Aus „Tren Del Espacio“ machen Max Graef und Labuzinski ein wahres Gute-Laune-Fuerwerk in form einer stets vorwärts treibenden House-Nummer. Außerdem liefern die beiden einen Remix von „Nunca Conocí Amor Igual“ in dem sie die Vokals von Laure McGregor gekonnt mit eher Dub artigen Beats paaren. Zu guter letzt hält die Platte noch eine Koproduktion von Max Graef und seinem Kollegen Markus Lidner alias Delfonic bereit. Dabei bauen die beiden einen gekonnten Rahmen aus Hip-Hop Beats um Samples aus dem Original „Delirio En Fa Mentor“.

 

 

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