DIFFUS MIX #3

Zur Adventszeit bescheren wir euch unseren dritten Diffus Mix. Gönnt euch!

Die Adventszeit möchten wir euch mit unserem dritten Diffus Mix versüßen. Damit es auch in der besinnlichen Vorweihnachtszeit etwas zu tanzen gibt, haben wir euch diesmal gleich eine volle Stunde liebevoll, handverlesender Tracks zusammengestellt. Mit dabei sind diesmal wahr Größen wie Joss Moog oder Session Victim. Außerdem haben wir Klassiker von Detroit Swindle ausgegraben und auch Audio Werner hat es erneut in die Auswahl geschafft. Was es sonst noch zu hören gibt lest ihr im folgenden. Viel spaß damit!

DIFFUS MIX #3 by Diffus Magazin on Mixcloud

1. Kerri Chandler – Mommy whats a Record

Der Track erzählt zu Beginn, treffend untermalt vom Knistern einer Schallplatte, von der scheinbar verloren gegangenen Liebe zum Vinyl. Er erzählt die Geschichte von einer Jungen Generation, die mit einer Platte scheinbar nichts mehr anzufangen weiß. Ob das Vinyl wirklich dem Untergang geweiht ist, sei dahingestellt. Vor allem da es derzeit scheinbar seine Wiederauferstehung feiert. Auf jeden fall ein gelungener Track von einer echten Größe der Haus Musik und einem wahren Vinyl Liebhaber wie es scheint. Auch der Rest der The Thing For Linda EP ist in jedem fall hörenswert!

2. David Labeij – Lenny

Den zweiten Track liefert uns der Niederländer David Lebeij. Lenny erschien bereits 2009 als Teil des Tessera Purple Albums auf dem Berliner Label Suchitech. Eine gepflegte Zusammenstellung, die von Minimal House bis zu klassischem Deep House reicht. Ebenfalls auf der Platte verewigt haben sich Künstler wie Makam oder Nick Holder.

3. Joss Moog – Rush und That Woman

Der dritte und vierte Track stammen vom Pariser Joss Moog. Bereits in den 90er Jahren begann der Franzose elektronische Musik zu produzieren. Zuvor spielte er für verschiedene Bands Keyboard und beschäftigte sich viel mehr mit Funk und Hip Hop. Mittlerweile kann Joss Moog eine beeindruckende Zahl klangvoller Veröffentlichungen auf Labels wie labels Minority, Magnetic, oder Kinjo vorweisen. 2013 erschien schließlich auf dem französischem Label Robsoul Records sein erstes Album Late Night Beats von dem auch der Track That Woman stammt. Auf dem Album vermischt Joss Moog eindrucksvoll live Instrumente mit souligen Samples klassischer House Musik. Der Track Rush erschien bereits 2012 auf der Toi & Moi EP ebenfalls auf Robsoul Records.

4. Kindimmer – Choice und No Guns

Der geborene Grieche Thanasis Voulgaris hat unter seinem Alias bisher nur wenige, erlesene Tracks released. Mit der EP “Shadow and Construction” setzte er ein erstes großes Ausrufezeichen. Der Mann steht in jedem Fall eher für Qualität als Quantität. Seine Tracks stehen für housige Chords mit verschobenen Snares und Hihats denen er stets einen ganz eigenen „Bounce“ verpasst. Choice veröffentlichte Kindimmer über das amerikanische Musik Magazin XLR8R als Bonus zu seiner in diesem Jahr erschienen Machine Vision EP. Der Track No Guns erschien bereits 2011 auf der Rails EP. Eine seiner besten Platten bisher, wie wir finden.

5. Detroit Swindle – The Break Up und 64 Ways

Bereits Anfang des Jahres haben wir euch schon über die beiden Niederländer Lars Dales und Maarten Smeets alias Detroit Swindle berichtet. Damals erschien ihr Debüt Album Boxed Out auf dem auch der Track 64 Ways enthalten war. Da uns dieser Titel stets zu überzeugen weiß war es nur eine Frage der Zeit, das er auch in einem Diffus Mix erklingt. The Break up erschien bereits letztes Jahr auf der Break up to Make up EP auf ihrem eigenen Label Heist Recordings.

6. Andrew Emil – The Uptown Funk

Andrew Emil ist ein wahrer Klang Ingenieur. Bereits mit 11 Jahren begann er Schlagzeug zu spielen und hat sich seit dem voll und ganz der Kunst gewidmet, musikalisch wie auch visuell. Seit den 90er Jahren lebt er in Chicago und realisierte zu Beginn gemeinsam mit seinem Bruder Erik Christian Ausstellungen in denen er Graphiken, Graffiti und Sounds verband. Mit der Zeit ließ er sich vom „Future Sound of Chicago“ inspirieren und gründete sein eigenes Label four play music. Seine Veröffentlichungen vereinen seit dem den klassischen Chicago House mit Jazz und Soul Elementen. Der Track The Up Town Funk erschien 2011 auf The Pack Vol. 4, der vierten Compilation des amerikanischen Labels Coyote Cuts Recordings.

7. Session Victim – Good Intensions

Hauke Freer, Matthias Reiling alias Session Victim haben sich zu einer echten Größe der House Musik gemausert. Vor allem die beeindruckende Art und Weise ihre Musik live darzubieten zeichnet die beiden aus. Die Musik der beiden Lüneburger ist erstaunlich vielseitig. Sie erstreckt sich von klassischem House über Disco, Funk und Soul bis zu Beats aus dem Hip Hop Gefilde. Der Track Good Intensions ist definitiv unser Lieblingsstück von Session Victim. Er erschien bereits 2011 auf der Treaty Vol. 3 EP auf Retreat Recordings. Ebenfalls mit sehr hörenswerten Nummern auf der Platte vertreten, sind Iron Curtis und Quarion.

8. Audio Werner – Rocket

Über Audio Werner haben wir bereits einige lobende Worte verloren. Auch einer seiner Tracks fand sich bereits in unserem ersten Diffus Mix wieder. Auch dieses mal sind wir erneut bei der Track Auswahl nicht an einem Audio Werner vorbeigekommen. Rocket erschien ende 2013 auf der ersten EP einer 24 teiligen Release Serie des Berliner Labels Finest Hour Records. Ein weiteres geniales Werk in dem Audio Werner äußerst düsterer deephouse Sounds geschmeidig mit klangvollen Jazz Samples verschmelzen lässt.

9. CTEPEO ’57 – Kackwursthouse    

CTEPEO ’57 ist der Name eines gemeinsamen musikalischen Projektes von Max Graef und Muff Deep. Während Max Graef das letzte Jahr in aller Munde war, blieb es um den Dänen Muff Deep vergleichsweise ruhig. Ihr neueste Release Kackwursthouse auf dem noch recht jungen label Voyage Records erzeugt einen ganz speziellen Groove uns rundet und lässt unseren dritten Diffus Mix damit angemessen ausklingen.

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