Angehört: Barbarossa – „Imager“

Am 15. Mai veröffentlicht James Mathé den Nachfolger seines beeindruckenden Debütalbums und zeigt eine spannende Entwicklung
Barbarossa

Ein wenig schöne Melancholie zieht sich immer noch wie ein roter Faden durch „Imager“, das Zweitwerk von James Mathé alias Barbarossa, welches am 15. Mai bei Memphis Industries erscheint. Doch wo das Debüt „Bloodlines“ aus dem Jahr 2013 noch sehr vorsichtig wirkte, ist James Mathé seither spürbar mutiger geworden. Mit jedem der zehn neuen Songs strahlt ein wenig mehr Licht und Hoffnung durch die düstere Atmosphäre seines Elektro-Souls und mit der dazugewonnenen Sicherheit kommt auch mehr Lautstärke und Kraft in seine Musik.

Durch rastlos treibende Synthiesounds sticht Barbarossas klare Falsett-Stimme heraus und bietet so einen wunderbaren Kontrast zu den tiefen Basssounds. Hin und wieder hört man die unverkennbare Stimme vom ewigen Wegbegleiter José Gonzales heraus, die einen sofort an Folk denken lässt. Alles in Allem erscheint mit „Imager“ ein mitreißendes Album zwischen Elektro, Soul und Folk, das seinem Vorgänger in keinster Weise nachsteht sondern einen deutlichen Schritt nach vorne bedeutet, ohne den roten Bart der Melancholie und somit den charakteristischen Sound von Barbarossa zu vernachlässigen.

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