Pool besingen die „Pink Pussy“

Die Hamburger Band Pool hat im April ihr Debütalbum "Snacks & Supplies" veröffentlicht und präsentiert daraus nun ihre neue Single "Pink Pussy" inklusive Video - Eine Hommage an das weibliche Geschlechtsorgan.
Pool © Buenning

Die Hamburger Band Pool hat ereignisreiche Wochen und Monate hinter sich: Als Support von Django Django, Digitalism oder Gold Panda haben sie schon große Konzerte eröffnet und Ende April ist nach den EPs „Game Over“ (2012) und „Hold On“ (2014) ihr Debütalbum „Snacks & Supplies“ erschienen. Der Sound von David Stoltzenberg (Gesang & Bass), Daniel Husten (Schlagzeug) und Nils Hansen (Gesang & Gitarre) scheint dabei von ungebremster Leichtigkeit getragen zu sein und so präsentiert das Trio auf ihrem Debütalbum eingängige Songs, die ständig ihre Grenzen austesten und zwischen Disco-, Synth- und gitarrenlastigem Indie-Pop schwanken. Dass diese Mischung sehr gut funktioniert, zeigt sich nicht nur daran, dass in Folge ihrer Italien-Konzerte als Support von The 1975 ein „Pool Italia“ Fanclub entstanden ist. „Long Island Ice Tea“, „State Of Mind“ oder „Love Dyslexia“ leben von ihren Melodien und überraschen immer wieder mit spannenden Raffinessen.

I heard you got a beautiful, I heard you’re keeping it from the world, I heard her moves ain’t too dull, I don’t know who told me but all in all. I can’t get this out of my mind, oh I’m too excited and Ican’t be free till I see, that you really have the world’s most beautiful…

Die aktuelle Single „Pink Pussy“ weiß jedoch besonders gut mit solchen Raffinessen umzugehen. In gewisser Weise unterschwellig, dann aber doch direkt besingen Pool das weibliche Geschlechtsorgan und greifen dabei auf großartige elektronische Pop-Sounds und – natürlich – doppeldeutige Textpassagen zurück. Das Video zum Song passt sich diesem verschmitzten Vortrag in perfekter Art und Weise an:

Pool sind in diesem Sommer auch auf einigen Festivals live zu sehen.

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