Portrait: Der Ringer

Mit ihrer neuen EP "Glücklich" und ihrem "Soft Punk" zählt Der Ringer zu den spannendsten deutschsprachigen Bands der Stunde. Wir haben die Band am Tag ihres Releasekonzertes für ein Portrait begleitet und über das zentrale Thema ihrer EP gesprochen: Digitalisierung.

David und Jonas Schachtschneider, Jakob Hersch, Jannik Schneider und Benito Pflüger von der Hamburger Band Der Ringer haben vor knapp drei Jahren mit ihrer EP „Das Königreich Liegt Unter Uns“ ein erstes großes Ausrufezeichen gesetzt. Mit ihren fünf Songs präsentierte die Gruppe eine Reihe von eingängigen Gitarrenmelodien und authentischen Texten, die mit einer faszinierenden Kombination aus Einfachheit und Intellektualität Sinn und Unsinn des Lebens behandeln. Obwohl die Songs der Band dabei auf den ersten Blick leicht zugänglich erscheinen, lassen Synthesizern und Spoken-Word-Passagen in „Ein Jahr Mehr“ einen avantgardistischen Ansatz erkennen.

Die Debüt-EP von Der Ringer war im Jahr 2013 gleichzeitig auch die erste Veröffentlichung des damals neu gegründeten Labels Euphorie Records. Im Vorfeld versuchte Paul Pötsch, Sänger der Band Trümmer, die Band für das Label ZickZack zu gewinnen, doch dann herrschte erst einmal Stillstand. Einige Zeit später gründeten Tammo Kasper (ebenfalls Trümmer) und Henning Mues das Label Euphorie Records und entschieden nach einigen Konzertbesuchen die erste EP von Der Ringer zu veröffentlichen.

Bei all dem wurde schnell deutlich, dass Der Ringer zu einer der spannendsten alternativen deutschsprachigen Bands gehört. Diesen Status untermauert die Gruppe mit ihrer am 11. März via Grüne Wasser Weblog Records/EUPHORIE erschienenen EP „Glücklich“ ein weiteres Mal. Die zentrale Frage darauf: Was macht das Digitale mit unserer Menschlichkeit? Wir haben die Band am Tag ihres Releasekonzertes für ein Portrait begleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.