Die Perlen der Woche: Metronomy, Digitalism, The Stone Roses und mehr

Das Jahr 2016 gestaltet sich immer mehr als das Jahr der Rückkehrer: Metronomy kündigen mit ihrem Song "Old Skool" ein neues Album an, The Stone Roses präsentieren nach 20 Jahren neues Material und Digitalism erinnern an die Hochzeiten der französischen Electro-Bewegung.
Digitalism Foto von Mirage, Metronomy Pressefoto, The Stone Roses Foto von Pennie Smith

Metronomy
Im Jahr 2013 haben Metronomy mit „Love Letters“ eines ihrer erfolgreichsten und vielleicht sogar besten Alben veröffentlicht. Nach eindrucksvollen Konzerten auf der ganzen Welt hat die Band um ihren zentralen musikalischen Akteur Joe Mount nun hat ihr achtes Album „Summer 08“ angekündigt. Das Album wird am 1. Juli 2016 erscheinen und stellt eine Art Sequel zum im Jahr 2008 erschienenen „Nights Out“ dar.

Mit dem Video zu „Old Skool“ präsentieren Metronomy bereits jetzt einen ersten Eindruck aus ihrem neuen Album, der es in sich hat: Multi-Instrumentalist Joe Mount, der das gesamte Album im übrigen selbst geshrieben, in seiner Heimat Frankreich eingespielt und produziert hat, bekommt beim neuen Song Hilfe von Beastie Boys-Mitglied Mike D an den Turntables. Im Song besinnt sich Mount auf den Sound der 2000er Jahre zurück und beschreibt dazu: „Mir war es wichtig eine reife, relativ eklektische Pop-Scheibe im selben Stil zu produzieren. Und auch noch mit einem Scratch-DJ drauf.

 

The Stone Roses
Im November 2015 haben The Stone Roses ihre Reunion und dazu eine Reihe von Konzerten in Manchester, beim T in the Park Festival oder auch im Madison Square Garden angekündigt. Bereits im Jahr 2012 gab es eine erste Reunion der legendären Band, für die diesjährigen Stadiokonzerte von Ian Brown, John Squire, Gary Manny Mounfield, and Alan John Wren waren die Tickets innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

Nachdem in den letzten Tagen mysteriöse Zitronen-Plakate in Manchester und Newcastle aufgetaucht sind, verdichteten sich auch die Hinweise auf neue Musik von The Stone Roses (die erste seit 1994). Auf ihrer Facebook-Seite kündigte die Band dann gestern ihre neue Single „All For One“ an, die man nun hier hören kann:

 

Digitalism
Mittlerweile ist es schon mehr als zehn Jahre her, dass das Hamburger Duo Digitalism seinen Hit „Zdarlight“ veröffentlichte. Gefeierte Auftritte auf der ganzen Welt und einige neue EDM-Pop-Stars später, kehren Jens Moelle and İsmail Tüfekçi mit ihrem neuen Album „Mirage“ zurück.

Für ihr neues Album hat sich das Duo fünf Jahre Zeit gelassen, was einerseits den vielen Touren, andererseits aber auch den getrennten Wohnorten von Jens (London) und İsmail (Hamburg) geschuldet sein mag. In dieser langen Zeit ist jedoch ein sehr stimmiges und vor allem tanzbares Album entstanden. Neben klarem Electro-Pop darf man sich auch wieder über einen etwas wuchtigeren Sound freuen, der an die Hochzeiten der französischen Electrowelle und somit auch an die Anfänge von Digitalism erinnert.

 

GOLF
Entspannter Gitarren- und Synth-Pop trifft auf Funk-Wave-Anleihen: Genau diese Kombination trifft auf die Musik der Kölner Band GOLF zu und es entsteht eindrucksvolle Pop-Musik. Bereits im Mai 2014 hat die Band mit dem Song “Geheimnis” ein erstes Ausrufezeichen gesetzt und einen kleinen Hype entfacht. Es folgten gefeierte Konzerte und ein außergewöhnlicher Single-Release zu „Dein Grün“, bis im letzten Jahr die „Ping Pong“ EP erschien.

Nun veröffentlichen GOLF ihr Debütalbum „Playa Holz“ und nach ihrem verrückten Video zu „Macaulay Culkin“ präsentiert die Band auch einen Clip zum Song „Zeit Zu Zweit“.

 


Dass es demnächst Neuigkeiten in Sachen Album bei Mø geben dürfte, darf man schön länger vermuten. Nach ihrem im Jahr 2014 erschienenen Album „No Mythologies To Follow“ und einer Zusammenarbeit mit Diplo für den Song „Kamikaze“ im letzten Jahr, präsentiert die Sängerin nun ihren „Final Song“. Dafür hat sie sich auch Unterstützung von Noonie Bao und MNEK geholt, letzterer hat u.a. auch an Beyoncés Album „Lemonde“ mitgeschrieben.

„Final Song“ ist – wie zu erwarten war – in ein sehr poppiges Gewand eingehüllt. Grundlage für den Song war laut Mø die Ansicht, dass man sich selbst ermutigen und seine Leidenschaft verfolgen solle. In diesem Jahr spielt die dänische Musikerin auch einige Shows in Deutschland, wie zum Beispiel beim Electronic Beats Festival in Köln, dem Maifeld Derby in Mannheim oder dem Puls Open Air. Im Herbst steht dann auch eine Tour mit Stopps in Berlin, Köln und Hamburg an.

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