Die Heiterkeit veröffentlicht mit „Pop & Tod I+II“ ein beeindruckendes Album

Die Heiterkeit veröffentlicht mit "Pop & Tod I+II" ihr drittes Album und präsentiert sich darauf in einem ganz neuen Gewand. Sängerin Stella Sommer hat ein Album geschaffen, das mit mehrstimmigem Gesang immer wieder Highlights hervorbringt und so nachhaltig beeindruckt.
Foto von Malte Spindler

In den letzten Monaten hat sich viel getan bei der Hamburger Band Die Heiterkeit: Nach dem letzten Album „Monterey“ aus dem Jahr 2014 verließen Bassistin Rabea Erradi sowie Schlagzeugerin Anna-Leena Lutz die Band, dafür kamen mit Philipp Wulf von Messer, Sonja Deffner von Jason & Theodor sowie Hanitra Wagner von der Band Oracles neue Mitglieder hinzu. Diese Besetzungswechsel hatten auch einen nachhaltigen Einfluss auf das Album „Pop & Tod I+II“, das am 3. Juni bei Buback Tonträger erscheint.

 

Mit ihrem neue Album präsentiert die Band ein beeindruckendes Werk. Nicht weniger als 20 Songs sind auf dem Konzept-Doppelalbum zu finden, wie schon beim Vorgänger wurden die Stücke dabei von Moses Schneider produziert. Wer auf Grundlage der ersten beiden Heiterkeit-Alben, die oftmals als zu monoton oder gar schlecht gespielt abgestempelt wurden, einen ähnlichen Sound erwartet, wird sich wundern: Stella Sommer wagt sich, vielleicht auch aus Frustration über die teils unsachliche Kritik an ihrer Musik, auf neues Terrain. Direkt im Opener „Die Kälte“ singt sie mit faszinierendem Vibrato in der Stimme „Die Bäume sind gewachsen, die Vögel sind geflogen. Da, wo ich wohne, ist es immer kalt kalt kalt.“ Untermalt von sanften Chören und einer leichten Instrumentierung wird man so ein einstündiges Album hineingezogen, das mit Stücken wie „Große Namen“, „Dunkelheit Wird Niemals“, „Schlechte Vibes im Universum“ oder „Genie Bei Der Arbeit“ immer wieder großartige Highlights hervorbringt.

Demnächst erscheint bei uns auch ein Videoportrait über Die Heiterkeit. Darin sprechen Stella Sommer und Schlagzeuger Philipp Wulf über die Geschichte der Band, den Entstehungsprozess des Albums sowie den Zusammenhang von Pop und Tod.

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