Turbostaat im Interview: Casper-Feature, Albumkonzepte und Deutschpunk

Wir haben Roland von Turbostaat beim Kosmonaut Festival getroffen und mit ihm über einen möglichen gemeinsamen Song mit Casper, das nachträglich entstandene Konzept von "Abalonia" sowie die Situation von Deutschpunk im Jahr 2016 gesprochen.

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Stadt der Angst“ und 16 Jahre ihrer Gründung haben Turbostaat Anfang des Jahres mit „Abalonia“ ihr neues, sechstes Album veröffentlicht. Seit Jahren als eine der besten deutschen Live-Bands gelobt, haben Turbostaat auf ihrem neuen Album ihre Wurzeln nicht vergessen, doch „Abalonia“ wirkt mehr als alle Veröffentlichungen zuvor wie ein Konzeptalbum. Zwar haben Turbostaat auch schon mit Alben wie „Das Island Manöver“ klassische Punkrock-Formate aufgelöst, dennoch ist aus der Feder von Gitarrist und Songschreiber Marten Ebsen ein modernes Märchen entstanden, bei dem Frustration, Zivilisationsmüdigkeit und alltägliche Tristesse mitschwingen.

Beim Kosmonaut Festival 2016 haben wir Gitarrist Roland Santos getroffen und mit ihm über einen möglichen gemeinsamen Song mit Casper sowie die Situation von Deutschpunk im Jahr 2016 gesprochen. Außerdem hat er erzählt, dass das Konzept von „Abalonia“ erst nach dem Schreiben der Songs und unter Hilfe von Produzent Moses Schneider entstanden ist.

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