Granada stoßen mit „Pina Colada“ aufs kommende Album an

Der Österreicher Thomas Petritsch lässt Effi pausieren. Mit seiner neuen Band Granada liefert er genauso treffsicher Ohrwürmer ab. Bester Beweis ist „Pina Colada“ mit Video zum Schmunzeln.
Still aus "Pina Colada"

Mit zwei Alben, vielen Konzerten und Festivalauftritten erwärmte Thomas Petritsch als Effi selbst an verregneten Tagen seine Zuhörer mit lockerem, englischsprachigem Indie-Pop. Als der Songwriter aus der Steiermark die Anfrage erhielt, Musik für den Film „Planet Ottakring“ zu produzieren, ergriff er die Chance, etwas Neues auszuprobieren. Er begann Songs in seiner Muttersprache zu schreiben. Und weil viel mehr Material dabei entstand als für den Film nötig, führte er diese vormalige Nebenbeschäftigung als Band namens Granada weiter.

Mit dem unüberhörbaren österreichischen Einschlag in den Lyrics wirkt es im ersten Augenblick so, als würden Petritsch und seine Kollegen die Gunst der (Austropop-)Stunde nutzen. Auf der anderen Seite lebt gerade die aktuelle Single „Pina Colada“ wie schon immer von Petritsch‘ sonnigem Gemüt. Begleitet von Klängen, die an Vampire Weekend erinnern, singt er von Pina Coladas, der Südsee und davon „so weit weg von jedem Drama“ zu sein. Ein echter Sommerhit, der charmant mit Klischees spielt. Spätestens, wenn man Granada in Badeanzügen im Video dazu mit Rettungsringen und Sonnenschirmen performen sieht, muss man breit grinsen. Genau das, was wir brauchen können, wenn das Album voraussichtlich im September mit dem ersten Herbsteinbruch erscheint.

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