„Kohlrabenschwarz sind meine Ängste“: I Salute veröffentlichen ein beklemmendes Video zu „Praise“

I Salute präsentieren auf ihrem Debütalbum "Her Confidence", das am 4. August via Four Music erscheint, einen experimentellen Noise-Rap-Entwurf. Mit dem Video zu "Praise" geben sie jetzt weitere Einblicke in ihr Album.
Still aus dem Musikvideo "Praise"

Nietzsche, Kant und Freud mit experimentellem Deutschrap zu vereinen klingt nach einem ambitionierten Vorhaben – I Salute haben sich dieser Herausforderung gestellt und eine ganz eigene, teils verschrobene Klanglandschaft erschaffen. Leichte Kost ist die Musik von Sören Geißenhöner und Magnus Wichmann deshalb nicht gerade. Schnell steht bei Songs wie „Amanda“ oder „Bearer“ der Begriff „Crossover“ im Raum, den mögen I Salute allerdings nicht besonders. Vielmehr stehen sie für einen bunten Mix aus Indie, Rap und diversen Electronica-Schnipseln. Mal nutzt Sören seine Stimme nahezu perkussiv, dann setzen wieder zart gesungene Refrains ein. Alles untermalt von organischen Gitarrensounds, knarzigen Lo-Fi Synths und sphärischen Beats.

Für ihr Debütalbum „Her Confidence“ (erscheint am 4. August 2017 bei Four Music) haben sich I Salute besonders viel Zeit gelassen: Nachdem sie im Jahr 2014 mit ihrer EP „To Nothing But You“ einige Lobeshymnen ernteten, begann die „Berlin-Leipzig-Achse“ bereits im Jahr 2015 mit der Produktion. In der Zwischenzeit feilte das Duo auch an einem Beat für „AAA“, das neue Album ihres Freundes Gerard. Zwischen diesem oder OK KID sind sie mit ihrer Musik nun auch gelandet, allerdings mit drastisch verzerrteren Sprachbildern. Mit dem Musikvideo zu „Praise“ geben I Salute nach „Amanda“ nun auch weitere Einblicke in ihr Album. Passend zur dunklen Stimmung des Beats und den sperrigen Texten hat das Duo ein beklemmendes Video gedreht.

Seht hier das Musikvideo zu „Praise“:

Im september gehen I Salute mit ihrem Debütalbum auf Tour – präsentiert von DIFFUS. Hier verlosen wir Tickets für die Konzerte.

12.9. Berlin, Musik & Frieden
13.9. München, Sunny Red
14.9. Würzburg, Cairo
15.9. Sindelfingen – Dit is schade! Festival
16.9. Köln, MTC
17.9. Hamburg, Astra Stube