Preis für Popkultur 2017: Das sind die Nominierten

Am 8. September 2017 wird im Berliner Tempodrom zum zweiten Mal der Preis für Popkultur verliehen. Bei der Verleihung des Musikpreises werden Kraftklub, Marteria, Joy Denalane, Lambert sowie Mine & Fatoni live auftreten, mehrmals nominiert sind unter anderem Casper, Von Wegen Lisbeth, Ace Tee und Beatsteaks.
Drangsal beim Preis für Popkultur 2016, Foto von Stephan Flad

Bereits im letzen Jahr wurden bei der ersten Verleihung des Preis für Popkultur herausragende Leistungen aus allen Bereichen der Popkultur unabhängig von kommerziellen Erfolgen, Beziehungen oder Industrieverflechtungen ausgezeichnet – in gewisser Weise ist so ein deutsches Pendant zum britischen Mercury Prize entstanden. Gewählt werden die Gewinner des Preises von den Mitgliedern des Vereins zur Förderung der Popkultur, der sich aus knapp 600 Vertretern der deutschen Medien- und Musiklandschaft zusammensetzt. Bei der Premieren-Ausgabe gewannen zum Beispiel Casper den Preis für das „Liebligslied“, Drangsal in der Kategorie „Hoffnungsvollster Newcomer“ oder Moderat in der Kategorie „Lieblingsalbum“.

Auch 2017 findet die Preisverleihung wieder im Berliner Tempodrom statt, die Gewinner der 13 Kategorien werden dort am 8. September bekanntgegeben. Live auf der Bühne werden Kraftklub, Marteria, Joy Denalane, Lambert und Mine zusammen mit Fatoni zu sehen sein. Alle Künstler werden mehrere Songs live performen, Mine und Fatoni werden außerdem mit großer Wahrscheinlichkeit Songs ihres gemeinsamen Albums vorstellen. Fatoni erklärte zuletzt in unserem Interview, dass die gemeinsame Platte mit der Sängerin „hoffentlich bald erscheint“ .

Die Nominierten des Preis für Popkultur 2017 im Überblick:

Hoffnungsvollster Newcomer:
Ace Tee
Alice Merton
Gurr
Haiyti aka Robbery
Von Wegen Lisbeth

Lieblingsband:
Beatsteaks
Die Höchste Eisenbahn
Kraftklub
Beginner
Von Wegen Lisbeth

Lieblings-Solokünstlerin:
Ace Tee
Balbina
Haiyti aka Robbery
Alice Merton
Judith Holofernes

Lieblings-Solokünstler:
Casper
Marteria
Fatoni
Clueso
Roosevelt

Lieblingsalbum:
Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den Anderen?
Beginner – Advanced Chemistry
Kraftklub – Keine Nacht für Niemand
Von Wegen Lisbeth – Grande
Roosevelt – Roosevelt

Lieblingslied:
Alice Merton – No Roots
Jim Pandzko feat. Jan Böhmermann – Menschen Leben Tanzen Welt
Beatsteaks – I Do
Die Höchste Eisenbahn – Lisbeth
Casper – Sirenen

Lieblingsvideo:
Casper – Lang lebe der Tod feat. Blixa Bargeld, Dagobert & Sizarr
Jennifer Rostock – Hengstin
Beatsteaks – I Do
Kraftklub – Dein Lied
Von Wegen Lisbeth – Bitch

Bester Produzent:
Farhot
Markus Ganter
Moses Schneider
The Krauts
Tobias Kuhn

Gelebte Popkultur:
Jamel rockt den Förster – Jamel rockt den Förster 2016
Kosmonaut Festival – Geheimer Headliner
PxP Festival – Benefiz-Festival für Kinder
Reeperbahnfestival – Branchentreff #1
Viva Con Aqua de Sankt Pauli e.V. – Millerntor Gallery

Beeindruckendste Liveshow:
Beatsteaks
Beginner
Casper
K.I.Z
Rammstein

Schönste Geschichte:
Anja Caspary für Radio Eins – Radio Eins feiert 40 Jahre Punk
Circus HalliGalli – The End
Circus HalliGalli – The final season #wennsamschönstenist
NEO Magazin Royale – Eier aus Stahl, Max Giesinger & die deutsche Industriemusik
Torsten Groß – Nachruf zum Tode von Chris Cornell – Der perfekte Rockstar

Spannendste Idee / Kampagne:
Beatsteaks – 3 Tage Livestream aus dem Yak Gehege
Feine Sahne Fischfilet – Noch nicht komplett im Arsch!
Jennifer Rostock – Viraler AfD-Song im Vorfeld zur Wahl in Meck-Pomm
Kraftklub – „Keine Nacht für Niemand“ Album Kampagne – Kraftklub Überraschungskonzerte
Marteria – ANTIMARTERIA

Lifetime-Achievement-Award:
Gewinner wird nach einer Vorauswahl durch die Mitglieder des Vereinsvorstands festgelegt

Seht hier das Aftermovie aus dem letzen Jahr:

Der Preis für Popkultur wird vom „Verein zur Förderung der Popkultur“ vergeben, stimmberechtigt sind alle Personen, die in der Musikbranche arbeiten und Mitglieder im Verein sind. Mitglied wird man durch die Stellung eines Antrags auf der Website des Musikpreises und der Entrichtung eines jährlichen Betrags von 60 Euro.

Tickets für die Preisverleihung gibt es hier.