„Mache nen Abgang und lasse die stehen“: Casper brennt im Video zu „Lass sie gehen“ alles ab

Caspers aktuelles Album "Lang lebe der Tod" ist mit seinen vielschichtigen Songs nicht weniger als ein epochaler Blick auf "den Anfang der Spirale nach unten". Seht hier das e Musikvideo zu „Lass sie gehen“.

Vor der Veröffentlichung seines aktuellen Albums „Lang lebe der Tod“ stellt Casper im unserem exklusiven Videointerview fest, dass er sich „wie kurz vorm Ernstfall“ fühle. Auf seiner Platte greift er dementsprechend die derzeitige, kritische gesellschaftliche Stimmung auf und kanalisiert sie in seinen privaten Empfindungen.

„Guten Morgen, wir sind am Arsch, Lage SNAFU, ganz normal“ – der Ton auf Caspers neuem Album ist rauer geworden, es hagelt Kritik an Nazis, Instagram-Stars oder dem Voyeurismus unserer Zeit. Dabei gibt es die ganz großen Popmomente („Alles ist Erleuchtet“, „Keine Angst“), aber auch beklemmende, düstere und sperrige Songs über Depression („Deborah“) öffentlichen Druck und Ruhm („Meine Kündigung“, „Flackern, Flimmern.“). Im Gespräch mit Jan Wehn fasst Benjamin Griffey zusammen, dass er „unbequeme Musik für unbequeme Zeiten“ machen wollte.

Im seiner neuen Single „Lass sie gehen“ kommt die persönliche Kritik von Casper besonders gut zum Vorschein: Durch die Blume erklärt er, dass er sehr wohl ohne Echo-Verleihung, Bild-Zeitung oder Hysterie leben kann. Das zugehörige Video zeigt Casper und Ahzumjot im Wald, während – passend zum Text – im Hintergrund alles hochgeht.

Seht hier das Musikvideo zu „Lass sie gehen“:

Seht hier unser exklusives Videointerview mit Casper: