Videopremiere: Mine und Orchester kündigen mit dem imposanten „Findelkind“ ihr Live-Album an

"Ich finde es gut, wenn sich Konzert und Platte die Waage halten" sagt Mine. Passenderweise veröffentlicht sie am 2. Februar 2018 ein Live-Album sowie einen Konzertfilm ihres Auftrittes im Berliner Club „Huxleys Neue Welt". Für das Konzert lud sie sich unter anderem ein Orchester und viele namhafte Gäste ein. Seht hier die exklusive Videopremiere von "Findelkind".
Foto von Ernesto Uhlmann

Erst im Oktober haben Mine und Fatoni ihr gemeinsames Album „Alle Liebe Nachträglich“ veröffentlicht. Songs über die vermeintliche Unvereinbarkeit zweier Menschen, Liebe, Streit und dennoch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass am Ende alles gut wird – die Sängerin und der Rapper haben gemeinsam das „definitive Beziehungsalbum für die Generation Y und alle anderen“ aufgenommen. Neben dieser Kollaboration arbeitete Mine in den vergangenen Monaten aber auch intensiv an ihrer Solo-Karriere weiter: Im April dieses Jahres spielte sie zusammen mit einem großen Orchester ein besonderes Konzert in Berlin, für das sie ihre eigenen Songs neu arrangierte und sogar Stücke aufführte, die zuvor noch nirgends veröffentlicht wurden.

Für Mine war dieses Orchesterkonzert allerdings kein Novum: Bereits 2013, zu einem Zeitpunkt, an dem die Sängerin nur einer handvoll Menschen bekannt war, wollte sie unbedingt einen solchen Auftritt spielen. Nur ein halbes Jahr später präsentierte Mine im ausverkauften Mannheimer Capitol vor knapp 600 Besuchern ihre Songs im Orchestergewand. Am 22. April 2017 folgte der zweite Streich im Berliner Club „Huxleys Neue Welt“. Mine lud sich für diesen Abend unter anderem 12 Streicher, vier Bläser, den Berliner Kneipenchor, ihre Band und natürlich einen Dirigenten ein. Mit „Findelkind“ präsentiert sie jetzt den ersten Song aus dem entstandenen Live-Album bzw. Konzertfilm und der verspricht einiges: Große Pop-Klänge, die mit fulminanten Orchestersounds kombiniert werden.

Seht hier die Videopremiere von „Findelkind (Live in Berlin)“:

„Nach dem ersten Orchesterprojekt im Jahr 2013 hatte ich viel mitgenommen und wollte das auf jeden Fall nochmal machen. Die Arrangements ganz am Ende komplett mit allen Musikern hören zu können ist der krasseste Moment. Dafür mache ich das alles eigentlich“ erzählt uns Mine. Zusammen mit ihren „Mädels von Pennywine“ habe sie den ganzen Abend selbst organisiert – unterstützt durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Dass der entstandene Konzertfilm bzw. das Live-Album keine gewöhnliche Live-Platte werden sollte, war für Mine dabei besonders wichtig: „Ich würde sagen, es ist nicht so ein Pop meets Orchester-Ding wie bei einigen MTV Unplugged Konzerten, bei denen die Streicher einfach ein paar Layer über den letzten Refrain spielen. Die Arrangements sind so aufgebaut, dass die Musiker eine tragende Rolle spielen. Es ist ein Mix aus laut und fragil, plus die wundervollen Featuregäste: Bartek, Edgar Wasser, Textor, Grossstadtgeflüster, Haller, Ecke Prenz, der Berliner Kneipenchor, Fatoni und Tristan Busch.“

Mine & Fatoni live:
05.12.2017 Hannover, Musikzentrum
06.12.2017 Hamburg, Uebel & Gefährlich
07.12.2017 Köln, Luxor
08.12.2017 Bremen, Lagerhaus
09.12.2017 Dortmund, FZW Club
10.12.2017 Wiesbaden, Schlachthof
12.12.2017 Münster, Skaters Palace
13.12.2017 Berlin, Columbia Theater
14.12.2017 Erlangen, E-Werk
15.12.2017 Leipzig, Conne Island
16.12.2017 München, Technikum (Hochverlegt)
17.12.2017 Stuttgart, Im Wizemann

Mine & Orchester – Live in Berlin ist ab dem 2. Februar 2018 als CD (inklusive Konzertfilm), Download und auf allen Streamingportalen erhältlich.