„Postleitzahl Eins, Zwei, Zwei, Null“: Yung Hurn präsentiert erste Single aus seinem Debütalbum

Er eilt von Erfolg zu Erfolg und bleibt einer der einzig echten Punks im HipHop: Yung Hurn hat nach diversen Hits sein Debütalbum "1220" für das Frühjahr 2018 angekündigt und gewährt bereits erste Einblicke. Seht hier das Musikvideo zur ersten Single "GGGut".

Besser hätte es 2017 für Yung Hurn wohl kaum laufen können: Nachdem sich der Österreicher in der Vergangenheit vor allem durch Mixtapes und Single-Hits wie „Opernsänger“, „Nein“ oder „Bianco“ einen Namen gemacht hat, hievte er sein buntes Genregemisch, das zwischen Drogen-infiltriertem Wiener Schmäh, Trap, Cloud Rap und Future RnB angesiedelt ist, in diesem Jahr auf ein neues Level.

Zunächst testete er im Frühjahr auf der „Love Hotel“-EP seine vielen Möglichkeiten aus, indem er sich mit Songs wie „Blumé“ oder „Pretty Babé“ zum Beispiel auch an kitschigste Pop-Musik heranwagte. Sogar Demna Gvasalia, Designer des angesagten Modelabels Vetements, begeisterte sich für diesen Sound und lud die „Love Hotel Band“ ein, bei seiner Haute-Couture-Show in Paris zu spielen. Doch damit nicht genug: Im August landete Yung Hurn mit seinem Track „Ok Cool“ einen viralen Hit. Große Erklärungen braucht es dafür nicht, denn bei lässig gerappten Zeilen wie „Deine Freunde verkaufen jetzt Drogen – okay, cool. Du stehst heute auf der Gästeliste – okay, cool“ und einem stilsicheren Musikvideo erübrigen sich alle Fragen.

Jetzt wagt sich der Rapper nach langer Zeit an die Veröffentlichung seines Debütalbum, das den Titel „1220“ tragen und im Frühjahr 2018 erscheinen soll. Wie bereits das 2015 erschienenen Mixtape „22“ trägt also auch Yung Hurns erster Langspieler seine Heimat, den 22. Wiener Bezirk Donaustadt, im Titel. Den ersten Einblick in sein Album gewährt der Musiker mit dem nicht einmal zwei Minuten langen Stück „GGGut“. Über einem sanften Beat von Stickle macht er deutlich, was uns wohl „1220“ erwarten wird: Geschichten zwischen Sex, Drogen und Wien.

Seht hier das Musikvideo zu „GGGut“: