Spotlight Österreich: Die fünf spannendsten Künstler

Flut

Mit Vokuhila, VHS-Optik und Bomberjacken haben sich Flut 2015 in ihrem ersten Musikvideo „Tiefschlaf“ präsentiert. Die Band aus Linz spielt mit der Ästhetik der 1980er-Jahre und es halten Synthesizer und Vocoder Einzug in den Song. Im Frühjahr 2017 haben Flut ihre „Nachtschicht“ EP veröffentlicht. Darauf folgt die Band Künstlern wie Spliff, Minisex oder Steinwolke und transportiert mit sphärischen Klängen, mitreißenden Drums und bombastischen Gitarren die Neue Deutsche Welle ins Hier und Jetzt. Songs wie „Linz bei Nacht“ oder „Splitter aus Glas“ bewegen sich zwischen mitreißendem Stadionrock und nostalgischem Synth-Pop, dabei erzählt das Quintett Geschichten von Raubüberfällen oder Flügen ins All.

„Nicht gefragt – Raketenstart!“ rufen Flut beispielsweise im Stück „Sterne“ und passend dazu haben sie auch ihr Musikvideo bebildert: Ein Space-Kontrollraum mit blinkenden Knöpfen, der Aufmacher einer Nachrichtensendung, eine hektische Pressekonferenz und ein eindringlicher Gesundheitscheck kündigen den anstehenden Flug von Sänger Johan Paulusberger ins All an. Unterstützt wird er dabei von einem Team aus Raumfahrern – den übrigen Mitgliedern der Band Flut. Das großartige Video zu „Sterne“ wurde wie schon die vorausgegangenen Clips von der Band selbst konzipiert, Schnitt und Regie übernahm Manuel Hauer. Hier liegt auch der Ursprung von Flut: Angefangen hat nämlich alles mit einem tragbaren VHS Rekorder. Die fünf  Bandmitglieder haben in ihrer Jugend und Freizeit analoge Filme gedreht und sich dabei in die bunte, aber auch dreckige Ästhetik verliebt.

Nachdem sie 2017 ihre erste EP veröffentlicht haben, scheinen Flut derzeit an neuem Material zu arbeiten: Auf ihrem Instagram-Kanal sind immer wieder kurze Impressionen aus dem Studio und Proberaum zu sehen.