MS Dockville Festival 2014

Das MS Dockville Festival steht vor der Tür und will den krönenden Abschluss eines Sommers voller Kunst und Musik in Hamburg bilden. Vom 15. – 17. August werden auf einer Elbinsel im Hamburger Hafen ca. 140 Acts, darunter DJs, Newcomer-Bands und feste Indie-Größen auftreten: Die Antwoord, Chet Faker, Samy Deluxe, Jake Bugg oder Wild Beasts sind nur ein paar davon. Das komplette Line-Up sowie alle weiteren wichtigen Informationen gibt es auf der Festival-Homepage.

Neben den sehenswerten großen Acts haben wir eine Liste mit Acts herausgesucht, die zu Highlights des diesjährigen Festivals werden können.

 

The/Das heißt das seit zwei Jahren bestehende Projekt von Anton Feist und Fabian Fenk, die bisher als 2/3 der Band Bodi Bill bekannt geworden sind. Zunächst hat die Band eher techno-lastige Tracks beim beim italienischen Label “Life And Death” herausgebracht, mittlerweile hat sich der Sound der Band aber weiterentwickelt: Man spricht von “Techno-Tenderness”. Der Gesang ist wieder in den Fokus gerückt, es bleiben aber die treibenden Beats mit detailverliebtem Tiefgang. Passend dazu erscheint am 15. August beim Berliner Label “Sinnbus” das Album “Freezer“. Samstag, 17:40 Uhr – Maschinenraum

 

Ωracles haben sich erst 2013 in Berlin gegründet und vereinen mit ihrem Sound Krautrock, frühe Electronica Klänge und psychedelische Ansätze. Erst im April diesen Jahres haben Hanitra, Nils, Dennis, Niklas und Joshua (der im Übrigen Sänger von Beat!Beat!Beat! war) ihr erstes Konzert im Studio von ihrem Label Clouds Hill gespielt. Trotz ihrer erst jungen Geschichte, konnten Oracles schon einige Fans gewinnen: Pete Doherty bezeichnet die Band als „shit-hot“. Auf dem Dockville Festival wird die Band mit ihren teils repititiven Songs einer der Geheimtipps sein. Sonntag, 15:20 Uhr – Maschinenraum

 

https://soundcloud.com/xul-zolar/beduin-man

Xul Zolar haben bereits im letzten Jahr auf dem Dockville Festival gespielt und wussten derart von sich zu überzeugen, dass sie dieses Jahr direkt wieder gebucht wurden. Die Band besteht aus den drei Kölner Kunststudenten Ronald Röttel, Tim Gorinski und Marin Geier, die mit ihrer Musik Indie-Pop, elektronische Elemente und Math-Rock zusammenführen. Großartige Melodien wechseln sich dabei mit tanzbaren Parts ab, die auch in der Kölner Club-Kultur ihren Platz finden könnten. Zuletzt war die Band wieder im Studio, um neue Songs fertigzustellen. Man darf gespannt sein! Samstag, 14:30 Uhr – Vorschot

 

Wild Beasts haben sich zu einer der interessantesten Indie-Bands entwickelt und dürfen trotz ihrer gewachsenen Bekanntheit in dieser Liste nicht fehlen. Oft als Art-Rock-Band bezeichnet, finden sich im Gesang der Band Falsetto, Bariton und Tenor, die den Sound der Band einzigartig machen. Mit „Present Tense“ haben die Briten ein großartiges Album aufgenommen, mit dem sie derzeit auf allen großen Bühnen vertreten sind. Ihren Hit „Mecca“ gibt es übrigens seit ein paar Wochen im SOHN Remix – eine unschlagbare Kombination. Sonntag, 18:20 Uhr – Vorschot

 

Jungle stehen nach ihrem Feuilleton-Hype vor einer großen Aufgabe, nämlich dem gewachsenen Druck standzuhalten. Dafür stehen die Sterne aber sehr gut, denn auf ihrem kürzlich bei XL Recordings erschienenen Album vereint die britische Band Soul, Disco und 70s-Rock in einer unnachahmlichen Manier. Lange Zeit war nicht klar, wer sich überhaupt hinter Jungle verbirgt: Je nach Pressefoto besteht das Kollektiv aus unterschiedlich vielen Bandmitgliedern, mittlerweile ist aber klar, dass Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland, zwei Freunde aus West-London, die Köpfe des Projektes sind. Freitag, 17:20 Uhr – Grossschot

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