Angehört: The Wombats – „Glitterbug“

Am 10. April erscheint das dritte Album der britischen Band, das es schon vorab im Stream zu hören gibt.

The Wombats veröffentlichen am 10. April ihr sehnsüchtig erwartetes neues Album “Glitterbug“, das von Mark Crew und der Band selbst produziert wurde. Ein paar Tage nach dem Release wird der Vorgänger “The Wombats Proudly Present … This Modern Glitch” vier Jahre alt und der große Abstand zwischen beiden Alben zeigt, dass die britische Band sich einige Gedanken um ihr drittes Werk gemacht hat. Gründe dafür gibt es nämlich reichlich: Hits wie “Techno Fan” oder “Tokyo (Vampires & Wolves)” sind große Fußstapfen, welche die Band füllen musste.

Bei diesem nun dritten Album des Indie-Trios fällt auf, dass der Sound noch einmal deutlich poppiger geworden ist. Eine Mischung aus Synth-Beats und Gitarrenriffs trifft auf die altbewährte Stimme von Sänger Matthew Murphy und verhilft dem gesamten Album zu einer eingängigen Dynamik. Mit Songs wie „Emoticons“ oder „Greek Tragedy“ haben The Wombats schon vorab gezeigt, dass sie ihren Synth-Pop weiterhin fortsetzen und sich vollständig vom gitarrenlastigen Sound ihres ersten Albums verabschieden wollen. In dieser Hinsicht kann man der Band aber auch den Innovationsdrang absprechen, denn viel hat sich in den letzten vier Jahren nicht am Sound geändert. Dennoch verfolgt die britische Band ihren eingeschlagenen Weg konsequent und weiß ihre Stärken wie zum Beispiel mit „Headspace“ geschickt zu nutzen.

Dass die Innovationsfreude der Band auf der Strecke geblieben ist, könnte auch an der Art und Weise liegen, wie das Album entstanden ist. Getrennt von Frontmann Murphy nahmen Bassist Tord Øverland Knudsen und Schlagzeiger Dan Haggis in London Tracks auf, die für den in Los Angeles weilenden Sänger zur Grundlage wurden. Das Ganze bedeutet aber nicht, dass The Wombats ein Album aufgenommen haben, das man übersehen dürfte. Die besungene Liebesgeschichte des Sängers oder Songs wie „The English Summer“ und das finale „Curveballs“ beweisen die immer noch große Qualität der Band, von der man sich schon vor Albumrelease in voller Länger bei AMPYA überzeugen kann.

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