White Lies im Interview: „We were really hungry for it“

Die britische Band White Lies hat gerade ihr neues Album "Friends" veröffentlicht. Mit Sänger Harry McVeigh haben wir im Videointerview über die Entwicklung von Freundschaften und die Aufnahmen im Studio von Roxy Music gesprochen.

Die britische Band White Lies stand bereits im Jahr 2009 mit ihrem ersten Album „To Lose My Life Platz“ auf Platz 1 der britischen Charts. Mittlerweile haben Harry McVeigh, Charles Cave und Jack Lawrence-Brown ihr viertes Album „Friends“ veröffentlicht. Ohne ihre bekannten Synth-Sounds, hymnischen Rock-Songs und gefühlvollen Balladen zu vernachlässigen, hat sich die Band aber auch in neue Richtungen geöffnet und zum Beispiel leichte Disco-Grooves in die Songs des neuen Albums eingebaut.

Für die White Lies bedeutete „Friends“ ein Neustart: Das Album wurde in Eigenregie aufgenommen und produziert, denn während der Aufnahmen hatte die Band noch keinen neuen Plattendeal. „Weil wir noch keine Plattenfirma hatten, mussten wir unsere Songs einfach viel weiter ausarbeiten, als wir es jemals zuvor getan haben. Wir mussten den Labels in einem fertigen Song zeigen, wie das Album klingen wird.“ Dazu habe man auch einfach viel mehr Material angesammelt, als bei den letzten drei Alben, erzählt Harry im Interview. „Wir haben uns dieses Mal so viel Zeit gelassen, bis wir alles richtig zusammen hatten.“

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Im Londoner Studio von Bryan Ferry, ehemals Sänger von Roxy Music, haben White Lies ihr Album schließlich aufgenommen – eine solche Einladung hatte zuvor nur Prince bekommen. Harry McVeigh erzählt, dass man im Studio den Zugang zu vielen Synthesizern hatte, die auch auf vielen Alben von Roxy Music zu hören sind. Zusammen mit Ed Buller, der ein großes Verständnis von Synth-Sounds hätte, habe man dann die richtige Auswahl getroffen – Bryan Ferry habe nämlich eine ungeheure Sammlung solcher Instrumente, die nicht allesamt dem Sound von White Lies dienlich seien.

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