Auf Pop-Exporteur Österreich ist Verlass: Yukno stimmen mit „Hund“ auf ihr Debüt ein

Es gehört sicherlich eine Menge Mut dazu, trotz Major-Deal und treuer Fanbase einen Neustart zu wagen. Doch wo Neuanfang anderorts als Trademark herhält, geschah der Wandel der Band Neodisco zu Yukno fast im Stillen. Mit "Hund" gibt das Duo aus der Steiermark erste Einblicke in sein Debütalbum.
Pressebild

Es ist Anfang Oktober 2015, als sich Neodisco nach über einem halben Jahr musikalischer Abstinenz via Facebook zu Wort melden: „Der Sound hat sich geändert, Rollen wurden neu verteilt. Wir machen immer noch gemeinsam Musik, aber es fühlt sich für uns nicht mehr nach Neodisco an.“ Was für viele wie ein endgültiger Schlussstrich anmutet, ist die Geburt von Yukno. Anderthalb Jahre und zwei EPs später sitzen die Brüder Georg und Nikolaus nun am Feinschliff ihres Debütalbums und stimmen mit der ersten Videoauskopplung „Hund“ darauf ein.

Poppig ist der Sound geworden, der die zahlreichen Analogien zur Tierwelt begleitet. Treibende Drums, elektronische Einwürfe und ein unüberhörbarer Indie-Touch definieren inzwischen die Klangwelt von Yukno, während wir uns im jüngsten Video an die Fersen klassischer Vertreter der Generation Y heften und sie durch ihre verschiedenen Schicksale begleiten. „Hund“ passt in die Playlist, die man spätabends auf dem Weg durch leere Straßen hört, um den Kopf freizukriegen. Oder einfach, weil einem der Sinn nach gut gemachter Popmusik steht.

Inzwischen schmücken bereits erste Auftritte unter dem neuen Namen das Portfolio des Brüderpaars, so bespielten sie im letzten Jahr unter anderem die Bühne auf der zip.-Version des Kosmonaut Festivals. Für das laufende Jahr sind die Ambitionen entsprechend groß – man darf also gespannt sein, was Yukno noch vorhaben.

Seht hier das Musikvideo „Hund“:

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