„There’s water on the sun“: Inner Tongue veröffentlicht Musikvideo zu „Underworld“

Die Songs des Wiener Musikers Inner Tongue leben von elektronisch angehauchten Elementen und einem gewissen Understatement. Anfang 2018 veröffentlicht er sein Debütalbum, in das er nun mit einer ersten Single einen Einblick gibt. Seht hier das Musikvideo zu "Underworld".
Foto von Helmut Berger

Im Jahr 2015 hat der Wiener Musiker Inner Tongue seine Debüt-EP „Tz, Ka“ veröffentlicht und mit seinem elektronisch angehauchten und veträumten Pop einen euphorischen Hype in der internationalen Musikwelt ausgelöst. Dass es überhaupt zu diesem Release kommen konnte, gleicht jedoch einem kleinen Wunder, denn Inner Tongue hatte im Jahr 2013 mit einer schwerwiegenden Stimmbandkrankheit zu kämpfen. Länger als 15 Minuten konnte er damals nicht mehr singen und auch die Tonhöhe seiner Stimme änderte sich zunehmend. Als dann auch noch Schmerzen beim Sprechen hinzukamen, konsultierte der Musiker einen Arzt – eine Operation war unausweichlich. Nach fast sechs Wochen des Schweigens und einer monatelangen Reha konnte Inner Tongue seine Stimme wieder einsetzen und die große Angst, nie wieder richtig singen zu können, war gebannt. In der Zeit seines Schweigens sind am Klavier auch die Songs entstanden, die schließlich auf der ersten EP des Österreichers gelandet sind.

Momentan produziert Inner Tongue zusammen mit mit John Catlin (Foals, Warpaint) sein Debütalbum in London. Bis zum Release des Album Anfang 2018 will der Musiker einige Einblicke in seine Arbeit geben – den Anfang macht nun die erste Single „Underworld“. Der Song ist innerhalb weniger Minuten entstanden und die Instrumentierung durch den Soundtrack von Stranger Things beeinflusst. Die neue Single macht die musikalische Qualität von Inner Tongue deutlich: Er mischt leichtfüßige Synthesizer, lässige Beats und seine sanfte Stimme zu einem eingängigen Pop-Song. Die Hauptrolle im dazugehörigen Musikvideo übernimmt Erin, eine Tänzerin aus London. „Gedreht wurde an einem Tag und es wurde bewusst ohne Drehbuch gearbeitet, um ein spontanes und ehrliches Aufeinandertreffen von Musik und Tanz zu zeigen“ heißt es von Seiten des Musikers.

Seht hier das Musikvideo zu „Underworld“:

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