Videopremiere: Chuckamuck stimmen mit „Roboter der Liebe“ auf ihr neues Album ein

Knapp vier Jahre nach ihrem letzen Album veröffentlichen Chuckamuck am 1. September 2017 ihren neuen Langspieler. Darauf präsentiert die Band aus Berlin eine ebenso bunte wie dringliche Mischung aus Country-Rock, Punk und psychedelischen Elementen. Seht hier die exklusive Videopremiere von "Roboter der Liebe".
Still aus dem Musikvideo "Roboter der Liebe"

Vier Jahre lang tauchten Chuckamuck nach ihrer zweiten Platte „Jiles“ nur sporadisch auf, mal mit einer EP, mal mit kleinen Konzerten. Obwohl das gut zum Rock’n’Roll-Geist der Berliner passt, freuen wir uns doch darüber, dass am 1. September der selbstbetitelte Nachfolger „Chuckamuck“ bei Staatsakt erscheint. Für die Aufnahmen wollten sich Oska Wald, Jiles und Lorenz O’Tool aus der Hauptstadt zurückziehen, um ohne Druck auf dem Land an neuen Songs basteln zu können. Jiles‘ Meniskus-Riss und damit verbundene OPs, Nebenjobs, das Erlernen von Aufnahmetechniken und die Eröffnung eines Plattenladens beanspruchten außerdem Zeit, mal abgesehen davon, dass Oska weiß: „Gute Songs auf Deutsch zu schreiben dauert auch ewig!“

Als sie die passende Location gefunden hatten, ging es ans Austesten von Sounds und Ausprobieren neuer Wege. „Wir haben in Ringenwalde ein Haus mit einer großen Garage und  vielen unterschiedlichen Zimmern, in denen wir experimentiert und unterschiedliche Sounds aufgenommen haben“, erzählt Lorenz und Oska ergänzt: „Außerdem haben wir den letzten Sommer über viele Platten aus den frühen Siebzigern gehört wie Harvest von Neil Young, das ja auch in einer Scheune entstanden ist oder Sachen wie Gram Parsons oder Townes Van Zandt. Einige Songs auf dem Album sind unsere Version von Country.“ Die neuen Einflüsse kommen auf „Chuckamuck“ mit ihrem unverkennbaren Sound zusammen. Zwischen Punkrock, Garage und Powerpop wirkt der Gesang stets leicht verkatert-heiser, wenn sie von Mädchen, Alkohol und dem alltäglichen Irrsinn erzählen. „Roboter Der Liebe“, die zweite Auskopplung nach dem fast schon beängstigend ruhigen und melodischen „20.000 Meilen“, ist da keine Ausnahme und klingt erfreulicherweise immer noch so schräg-charmant und unbedarft wie früher.

Insgesamt sind es weit über 500 Bilder

Der charmante und komische Clip zu „Roboter der Liebe“ basiert auf den bunten Zeichnungen von Sänger Oska: „Das Video hab ich letzten Sommer gezeichnet und diesen Sommer ausgemalt, insgesamt sind es weit über 500 Bilder.“ Die Aufnahmen „mit den echten Menschen“ seien in einem Atelier in Berlin-Kreuzberg entstanden, damals noch mit Bassist Mohair Sam, der mittlerweile in Griechenland wohne und nun auf Tour von Ziggy Alcalai ersetzt werde. „Die Kamera hat der italienische Regisseur Mario Bucci geführt und den Videoclip animiert. Ich habe aus unserer Zusammenarbeit sehr viel gelernt, nachdem wir ja schon letzten Winter mit dem großartigen schwedischen Director Max Andersson ein Video im Stop-Motion-Verfahren gedreht haben. Er hat dieses Mal auch die Zeichnungen eingescannt. Vielen Dank an beide!“

Seht hier die exklusive Videopremiere von „Roboter der Liebe“:

Chuckamuck auf Tour:
02.09.17 Ringenwalde, RockenwaldeDorffest
09.09.17 Hamburg,BurgerInvasion (Molotow)
22.09.17 Leipzig, Ilses Erika
23.09.17 Berlin, Bi-Nuu
29.09.17 Dresden, Ostpol
30.09.17 AT-Wien, Waves Festival
05.10.17 Freiburg, Räng Teng Teng
06.10.17 Schorndorf, Manufaktur
07.10.17 CH-Zürich, Helsinki
09.10.17 Frankfurt, Zoom
10.10.17 Heidelberg, Karlstorbahnhof
12.10.17 Duisburg, Djäzz
13.10.17 Kassel, Goldgrube
14.10.17 Hannover, V17