DIFFUS

Alles in Ordnung, denn ich lieb‘ dich so: Drangsal zeigt düsteres Musikvideo zu „Turmbau zu Babel“

Posted in: FeaturesNews

Als Drangsalim Jahr 2016 sein Debütalbum „Harieschaim“ veröffentlicht, prasseln unzählige Lobeshymnen auf den gebürtigen Pfälzer ein – seine Kombination aus Postpunk, New Wave und Synth-Pop trifft einen Nerv der Zeit. Im vergangenen Jahr stand Max Gruber dann besonders als kollaborationsfreudiger Musiker im Rampenlicht: Im Musikvideo zu „Tier“ der Berliner Avantgarde-Noise-Band Gewalt trat er als Gast auf, mit der Stuttgarter Gruppe Die Selektion veröffentlichte er den Song „Der Himmel Explodiert“, für Casper sang er „Keine Angst“ und zusammen mit Stella Sommer von Die Heiterkeit präsentierte er als Die Mausis eine EP.

Seht hier das Musikvideo zu „Turmbau zu Babel“:

Zwei Jahre nach „Harieschaim“ legt Drangsal am 27. April 2018 nun sein zweites Album „Zores“ nach. Produziert wurde das Werk erneut von Markus Ganter (Casper, Tocotronic, Sizarr), zusätzlich hat sich der Musiker aber auch die Dienste von Max Rieger (Sänger und Gitarrist von Die Nerven) gesichert – eine äußerst spannende Konstellation, die allein wegen ihrer Referenzen zu Großem im Stande ist. Nachdem Drangsal im letzten Jahr schon einige Songs und Feature-Parts auf Deutsch präsentierte, soll ein Großteil des neuen Albums von deutschsprachigen Lyrics leben und soundtechnisch vor allem an die Frühzeit von Die Ärzte erinnern.

Den ersten Einblick in seine neue Platte gewährte Drangsal bereits vor einigen Tagen mit der Single „Turmbau zu Babel“. In unserem exklusiven Interviewerklärt der Musiker dazu: „Der Song ist quasi ein Mission-Statement von meinem neuen Album ‚Zores‘. Er ist ein mutiger Blick auf sich selbst und seine Umwelt.“ In seinem neuen Podcast mit Casper erzählt Drangsal außerdem die Story zu seinem Videodreh.