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Babyjoy im Interview: „Ich habe schon das Gefühl, dass ich noch immer den Newcomer-Stempel habe“

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Durch die jüngsten Jahre ihrer Kindheit geprägt, wollte Babyjoy schon früh in die Fußstapfen ihres Vaters treten, und selbst Musik machen. Auch ihr älterer Bruder, der als Dead Dawg der Gruppe BHZ bekannt ist, war früh eine Inspiration für die Musikerin. „Wenn man das immer umsich hat, festigt einen das nochmal mehr. Da ist man vielleicht nochmal sicherer, dass man das selber auch machen möchte”, bekräftigt Babyjoy im Gespräch mit uns. 

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Ihr aktuelles Projekt, und bereits zweite EP, „Ophelia“ trägt dabei vieles von Babyjoys persönlichen Perspektiven in sich. „Die Figur Ophelia ist sehr melancholisch und ich glaube, meine Songs sind auch oft melancholisch, wodurch das irgendwie gut gepasst hat“, sagt die Musikerin selbst über ihre EP. Auf fünf Songs nimmt sie uns mit in diese melancholische Welt, die ihren Ausgang irgendwo bei Shakespeare, aber gleichzeitig bei Babyjoys eigenen Erfahrungen hat. Dabei schmücken, wie auch in ihren Vorgängerprojekten, hauptsächlich Zeilen auf Französisch und Deutsch die einzelnen Tracks. Im Gespräch mit uns erzählt die Künstlerin, dass Frankreich für sie einen ganz besonderen Stellenwert hat und quasi ihr zweites Zuhause ist, was auch der französischen Sprache einen gewisse Vertrautheit gibt.

Newcomerin auf dem Weg zu bleiben

Obwohl „Ophelia“ nach „Troubadour“ bereits die zweite EP der Rapperin und Sängerin ist, sieht sie selbst ihren „Newcomer-Stempel“ noch nicht ganz weggewischt: „Das finde ich auch garnicht schlimm, weil das nimmt ein wenig Druck weg. Es gibt noch richtig viel, das ich noch nicht gemacht hab’, was ich noch machen werde!“ Ob das weitere Schaffen von Babyjoy in einer dritten EP oder sogar in einem langersehnten Debütalbum mündet, steht jedoch noch offen. Der Motivation dazu steht jedenfalls nichts im Wege: „Ich hab einfach richtig richtig Bock neue Musik zu machen. Vielleicht auch mit einem großen Produzenten aus Frankreich“. Was noch nicht ist, kann ja noch werden – und bis dahin dürfen wird Babyjoys „Ophelia“ genießen, ohne uns mit Hamlet und Shakespeares schweren Worten befassen zu müssen.