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„Caprisongs“: FKA Twigs veröffentlicht Mixtape mit The Weeknd, Jorja Smith und vielen mehr

Posted in: News
Tagged: FKA twigs

FKA twigs ist Vollblut-Künstlerin. Das lebt sie mit jedem Atemzug aus, egal ob es um ihre extravaganten Outfits, aufwändige Choreographien oder natürlich ihre atemberaubende Musik geht. Zuletzt hat sie sich 2019 mit „Magdalene“ auf Albumlänge präsentiert und wurde damit, sowie mit dem Musikvideo zu „Cellophane“ für zahlreiche Awards nominiert. Twigs ist alternativ, dabei aber trotzdem in der Szene gefeiert und die Lieblingskünstlerin deiner Lieblingskünstler:innen. Nun veröffentlicht die Sängerin ihr Mixtape „Caprisongs“ – betitelt nach ihrem Sternzeichen Widder (engl. „Capricorn“) und gefüllt mit Songs, die für andere Album-Material wären.

FKA Twigs feat. The Weeknd – Tears In The Club

https://www.youtube.com/watch?v=cZTKjzAJLCk

In welche Richtung twigs’ neues Projekt geht, hat die Künstlerin uns schon vor einigen Wochen angedeutet. Mit dem Song „Tears in the Club“ gab es eine erste Single zu „Caprisongs“ inklusive Feature von The Weeknd. „Tears In The Club“ klingt verdächtig nach einer eigenen Interpretation von aktuellen Hyperpop-Sounds, was eigentlich nicht weiter überrascht. Schließlich hat twigs schon immer mit elektronischen Sounds und experimentellen Effekten gearbeitet. Auf „Caprisongs“ gibt sie sich dieser Seite ihrer Musik nun völlig hin.

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FKA Twigs – ride the dragon

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Die erste Anspielstation von „Caprisongs“ eröffnet FKA twigs flüsternd: „I made you a Mixtape“. Dieser Ansage entsprechend liefert die Sängerin für die nächsten 48 Minuten eine eher lose Zusammenstellung an Songs, die sich irgendwo zwischen Avantgarde und Hyper Pop ansiedeln. Dabei zeigt twigs alle ihre Facetten und probiert sich auch in neuen Sounds aus. Opener „ride the dragon“ und „meta angel“ sind ganz futuristische R&B-Interpretationen, während „honda“ und „papi bones“ rhythmische Klänge aus dem Afro-Beat und Dance Hall borgen. Genau so gemischt wie die Inspirationen hinter den Songs, ist auch die Auswahl an Features: Mit Pa Salieu und Unknown T finden zwei UK-Rapper auf „Caprisongs“ statt, außerdem gibt es große Stimmen wie Daniel Caesar und Jorja Smith zu hören.

Dabei vergisst man aber zu keinem Zeitpunkt, wessen Mixtape man hier gerade hört. Egal wie experimentell die Produktion oder wie hochkarätig der jeweilige Feature-Gast ist – FKA twigs fällt immer wieder mit ihrer professionellen Performance und markerschütternden Falsetto-Parts auf. Außerdem nimmt die Musikerin mit Sample-Schnipseln und Beat-Wechseln immer wieder Bezug auf das Mixtape-Thema von „Caprisongs“. Trotzdem wirkt das Projekt sehr wertig und hätte genau so auch als Album erscheinen können. Aber wer weiß, wenn sich FKA twigs dieses Qualitätssiegel fürs Erste aufspart, spricht das nur dafür, dass wir in Kürze noch mehr von der Ausnahme-Künstlerin hören werden.

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