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Casper veröffentlicht neues Video „Alles war schön und nichts tat weh“

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Tagged: Casper

Vergangenes Wochenende ging es auf seinen Social Media Kanälen Schlag auf Schlag: Zunächst hatte Casper seinen Instagram-Account geleert, Bienen-Emojis übernahmen die Profil-Beschreibungen, ein pastelliger Rosa-Ton erschien in den Profilbildern und der Hashtag #AWSUNTW geisterte durchs Netz. Auch im Mit Verachtung-Podcast kündigte der Rapper bereits mehrere Male an, dass sein neues Album nahezu fertiggestellt sei und er bereits erste Musikvideos drehe.

Nun gibt es Gewissheit: Die neue Solo-Platte des Musikers wird „Alles war schön und nichts tat weh“ heißen und am 25. Februar 2022 erscheinen. Mit dem Musikvideo zum gleichnamigen Titeltrack gibt uns der Künstler einen ersten Einblick in die Welt seines neuen Albums und so viel sei vorweggenommen: Die Ästhetik der Flora und Fauna scheint eine zentrale Rolle zu spielen, aber dazu später mehr. 

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Geigen- und Klavierklänge, Melodie-spendende Chöre und sanfte Bläser, von Drums zunächst weit und breit keine Spur – „Alles war schön und nichts tat weh“ beginnt ungewöhnlich ruhig für die typische „erste-Single-zum-neuen-Album“ von Casper. Während in „Lang lebe der Tod“, dem Single-Pendant des Vorgänger-Albums vom ersten Ton an eine dichte Spannung herrscht, die mitunter vom Instrumental getragen wird, entsteht diese im neuen Song lediglich durch Caspers Lyrik: „Ging so schnell, da fühlt sich letztes Jahr wie gestern an / So viel Schlechtes, dass ich’s Beste fast vergessen hab’ / Hoff’ mein letzter Satz wenn’s Ende naht und Licht angeht / Alles war schön und nichts tat weh“. Im weiteren Verlauf des ersten Parts bleibt Casper inhaltlich überaus nahbar und singt (!) von einer Phase, in der er sich von seinen Engsten abkapselt, bevor zur Mitte des Songs zum großen Knall kommt. 

Allein auf einer Insel: Das Musikvideo

Das dazugehörige Musikvideo zeigt Casper auf einem einsamen Inselchen im Ozean, die dicht von allerlei bunten, blühenden Blumen bewachsen ist. Wer genau hinschaut, entdeckt hier und da sogar tüchtige Bienchen inmitten der farbintensiven Flora. Weit und breit ist kein Land in Sicht, lediglich eine bedrohliche Hai-Flosse ist in der Nähe von Caspers Ort des Exils auszumachen. 

Während er anfangs noch im Beet liegend performt und mit nicht mehr als seiner Präsenz arbeitet, kommt Casper im Laufe des Videos in eine stehende Position. Hinter ihm baut sich eine haushohe Gefahr für die kleine Insel auf, doch die Twists des Videos möchten wir euch an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. 

Bleibt uns also nur noch zu sagen, dass „Alles war schön und nichts tat weh“ ein mehr als gelungener Auftakt geworden ist, der uns mit einigen Fragen zurück lässt, die uns auf der Seele brennen. Wie kommt es, dass Caspers künstlerische Welt aktuell so bunt wie noch nie zu sein scheint? Ist die erste Single stellvertretend für den Sound des neuen Albums? Gibt es bei Casper überhaupt so etwas wie eine „stellvertretende“ Single? Was hat es mit seiner neuen Obsession für die brummenden Blütenbestäuberchen auf sich, die man auch am Ende des Videos laut vernehmen kann? Fragen über Fragen, doch die letzten Antworten erfahren wir vermutlich erst am 25. Februar 2022.

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Casper wird auf dem Album-Cover zum Bienenkönig

Das Artwork zum Album zeigt ein Foto Caspers, dem man ohne Zweifel schon jetzt den Stempel „ikonisch“ verleihen kann. Casper ist ummantelt von einem Schwarm Honigbienen zu sehen – eine Hommage an den Chinesen Ruan Liangming. Dieser hält den Weltrekord darin, den „schwersten Mantel aus Bienen“ zu tragen und hat im Jahr 2020 schätzungsweise 637.000 Insekten inklusive 60 Königinnen auf sich landen lassen. Wie genau es zu Caspers Artwork kam, ist bisher noch nicht bekannt.

Was wir über das neue Casper-Album wissen

Nachdem Casper im Jahr 2017 sein letztes Solo-Album „Lang Lebe der Tod“ veröffentlicht hatte, folgte bereits ein Jahr später seine Kollaboration „1982“ mit Marteria. Nach etlichen Konzerten wurde es jedoch etwas ruhiger um den deutsch-amerikanischen Rapper aus dem Extertal.Anzeige

Im Jahr 2020 war auf (mittlerweile gelöschten) Fotos zu sehen, dass Casper im Studio an seinem neuen Album arbeitet, gemeinsam mit Produzent und Musiker Max Rieger (u.a. Sänger bei Die Nerven, aber auch Produzent von Drangsal, Mia Morgan und Ilgen-Nur). In der Mit Verachtung-Folge „Das große Fragen“ bestätigte Casper zudem einen Song namens „Zwiebeln & Mett“. 

Ob und inwieweit der Albumtitel „Alles war schön und nichts tat weh“ eine Anlehnung an den gleichnamigen Titel der Punkrock-Band Muff Potter ist, bleibt abzuwarten. Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass sich Casper auf Muff Potter bezieht: Bereits auf „Lang Lebe der Tod“ gab es mit dem Stück „Wo die wilden Maden graben“ eine Referenz an einen Roman von Muff Potter-Sänger Thorsten Nagelschmidt.

Casper – „Alles war schön und nichts tat weh“ Tour 2022präsentiert von DIFFUS

17.03.22 Hannover, Capitol (ausverkauft)
18.03.22 Tübingen, Sudhaus (ausverkauft)
19.03.22 CH-Bern, Bierhübeli
21.03.22 Leipzig, Felsenkeller (ausverkauft)
22.03.22 München, Muffathalle (ausverkauft)
23.03.22 AT-Wien, Arena (ausverkauft)
25.03.22 Dortmund, FZW (ausverkauft)
26.03.22 LU-Luxemburg, Den Atelier
28.03.22 Köln, Carlswerk Victoria (ausverkauft)
29.03.22 Mannheim, Alte Feuerwache (ausverkauft)
31.03.22 Berlin, Metropol (ausverkauft)
01.04.22 Münster , Skaters Palace
02.04.22 Bremen, Schlachthof (ausverkauft)
04.04.22 Hamburg, Uebel & Gefährlich (ausverkauft)

27.11.2022 Leipzig, Haus Auensee
29.11.2022 Stuttgart, Porsche-Arena
30.11.2022 CH-Zürich, Halle 622
01.12.2022 Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle 
03.12.2022 Hamburg, Sporthalle 
05.12.2022 München, Zenith
06.12.2022 AT-Wien, Gasometer
09.12.2022 Bochum, RuhrCongress
10.12.2022 Münster, Halle Münsterland 
13.12.2022 Köln, Palladium 
14.12.2022 Hannover, Swiss Life Hall 
16.12.2022 Berlin, Max-Schmeling-Halle 

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