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Archive for Das Buch zur Woche

Lieblingsbücher: „Geek Love“ von Katherine Dunne ruft ein lautes „Hi Freaks“

Heute gibt’s mal wieder ein Lieblingsbuch vom Host: „Geek Love“ heißt es im Original und stammt von der leider 2016 verstorbenen Autorin Katherine Dunne. In Deutschland erschien das Buch vor gut acht Jahren in der Übersetzung von Monika Schmalz im Berlin Verlag. Da hat es den etwas sperrigen Titel „Binewskis: Verfall einer radioaktiven Familie.“ Die […]

Die bizarre und poetische „Zeremonie des Lebens“ in den Storys von Sayaka Murata

In dieser Folge geht es um das neueste Buch der Japanerin Sayaka Murata. Das trägt den recht harmlos klingenden Titel „Zeremonie des Lebens“ und ist vor einigen Wochen im Aufbau Verlag erschienen. Murata hat darin zwölf Kurzgeschichten versammelt, die uns ebenso verstört wie begeistert haben. Übersetzt aus dem Japanischen wurden sie von Ursula Gräfe. Sayaka […]

Romantik-Wrestling: Max Richard Leßmann über „Liebe in Zeiten der Follower“

Dinge, die wir Max Richard Leßmann immer schon mal sagen wollten: „Man merkt schon. Bei dir sitzen die Gedichte locker. Was mich wundert: Da kommt so gut wie nie scheiße bei raus. Woran liegt das?“ Diese und viele andere Fragen stellten wir dem Musiker, Songwriter, Dichter und Podcaster. Seine romantischen Gedichte, die er täglich bei […]

„Ich hasse meine Freunde“ schreibt Gerald Hoffmann – und meint das gar nicht so böse

Der Österreicher Gerald Hoffmann war uns vorher in erster Linie als Musiker bekannt. Unter dem Namen Gerard veröffentlichte er in den letzten Jahren atmosphärische Alben und Songs irgendwo zwischen Rap und Pop. Nun hat er bei Kiepenheuer & Witsch seinen Debütroman veröffentlicht und ihm diesen tollen Titel gegeben: „Ich hasse meine Freunde“. Wer das Buch […]

Lieblingsbücher: „Eisfuchs“ von Tanya Tagaq ist ein wilder Roman über eine Inuit-Jugend

Heute gibt’s mal wieder ein Lieblingsbuch des Hosts: „Eisfuchs“ von Tanya Tagaq. Die Sängerin, Künstlerin, Musikerin und Autorin erzählt in ihrem Debütroman „Eisfuchs“ von einer Kindheit und Jugend in der Arktis. Taqaq entstammt der indigenen Gruppe der Inuit und kommt somit aus Kanada, wo sie an der Südküste von Victoria Island lebt. Die Ich-Erzählerin erlebt […]

Julia Friese spricht über „MTTR“: „Wenn es eine Musik gibt, die zu dem Roman passt, dann wäre das Rammstein.“

Wenn man sich das Cover und den Titel von Julia Frieses Romandebüt „MTTR“ anschaut, denken viele sofort: „Ach ja, das heißt ‚Mutter‘, man lässt ja heute die Vokale weg, wenn es schick aussehen soll.“ Damit geht man der in Berlin lebenden Journalistin (Die Zeit, Musikexpress) aber schon auf den Leim. Die Abkürzung MTTR heißt nämlich […]

Mord, Partys, Totschlag, viel Berlin und „Ruhm für eine Nacht“ gibt’s im Romandebüt von Calla Henkel

Heut gibt’s einen guten Thriller, der zugleich ein spannender Berlin-Roman ist – „Ruhm für eine Nacht“ von Calla Henkel. Die deutsche Ausgabe kam gerade im Kein & Aber Verlag heraus, in der Übersetzung von Verena Kilchling. Der Roman spielt im Berlin der Nullerjahre, im Kreise jener Menschen, die man wohl Expats nennt. Ich-Erzählerin Zoe kommt […]

Über Bierdosenringe, Krach, Pulp und „Good Pop Bad Pop“ von Jarvis Cocker

Für die Jüngeren unter euch: Jarvis Cocker war Sänger der britischen Band Pulp. Die kennt man vielleicht durch die Songs „Disco 2000“ und „Common People“. Sie waren Teil des Britpop-Hypes und da eher nicht so die Lad- und Proll-Abteilung, sondern witzig und auf smarte Weise sozialkritisch. In „Common People“ geht es zum Beispiel um eine […]

„So forsch, so furchtlos“ von Andrea Abreu ist eine buchgewordene Riot-Grrl-Platte

Diesmal geht es um das Buch „So Forsch, So Furchtlos“ von Andrea Abreu, das vor einigen Wochen bei KiWi im Hardcover erschienen ist. Andrea Abreu ist 1995 auf Tenneriffa geboren und dort aufgewachsen. Ihr Leben hat aber wenig mit dem zu tun, was eure Eltern euch vom letzten Tenerrifa-Urlaub berichtet haben. „So forsch, so furchtlos“ […]