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Dieser eine Song: Grossstadtgeflüster – Fickt-Euch-Allee

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Grossstadtgeflüster gründete sich bereits im Jahr 2003 und bestand die ersten fünf Jahre lediglich aus Sängerin Jen Bender und Raphael Schalz. Schon damals war der Sound des Duos klar gesetzt: Kreativer Elektropop mit deutlicher Punk-Attitüde. 2006 erschien das Debüt-Album „Muss Laut Sein“, woraufhin die Band kurz darauf entschied, ihr eigenes Label zu gründen. Bei den nachfolgenden Produktionen versuchte die Band, alle Menschen vom Entstehungsprozess auszuschließen, die nicht konkret um musikalische Unterstützung gebeten wurden.

Mit Chris Falk am Schlagzeug wurde die Berliner Band 2008 komplettiert und veröffentlichte das zweite Studio-Album „Bis Einer Heult!!!“ über das eigens gegründete Label ChickenSoup-Records. Auf „Bis Einer Heult!!!“ verbindet die Berliner Band abermals club-orientierte Tracks mit viel Wortwitz und der unverwechselbaren Stimme von Jen Bender. Zwar erschien der dritte Longplayer „Ich Muss Gar Nichts“ noch auf ChickenSoup-Records, drei Jahre später wurden Grossstadtgeflüster dann allerdings bei Sony Music gesignt. 2014 stand dann „Oh, Ein Reh!“ als viertes Studio-Album in den Verkaufsregalen.

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Nach vier veröffentlichten Langspielern änderte das Trio sein Veröffentlichungsschema und produzierte in den Folgejahren diverse EPs und Singles statt neuer Studio-Alben. „Fickt-Euch-Allee“, „Ich boykottiere dich“, „Feierabend“ – die Liste an EPs und Singles, die seit dem veröffentlicht wurden, ist lang. Der Titeltrack zur 2015 erschienenen EP „Fickt-Euch-Allee“ mauserte sich langsam aber sicher zum Hit und stellt zurzeit mit über 20 Millionen Streams bei Spotify den bekanntesten Song des Berliner Trios dar.

Grossstadtgeflüster – Fickt-Euch-Allee

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Urlaub in den Misanthropen

„Fickt-Euch-Allee“ wurde kurz nach Veröffentlichung bereits als „Berlin-Hymne“ deklariert, weil es ruppiger als die bisherigen Veröffentlichungen von Grossstadtgeflüster ist und die „Berliner Schnauze“ widerspiegelt. Wie am Titel schon zu erkennen, strotzt „Fickt-Euch-Allee“ nur so von „Angepisst sein“. Der brachiale Beat wird durch Jen Benders markante Stimme verfeinert und von vor Gleichgültigkeit strotzenden Lyrics vervollständigt: „Ihr denkt: Wo soll das alles enden? / Beschwerden an meinen Assistenten / Damit er sie für mich verbrennt denn / Ich kann grad nicht / Ich bin in meinem Wochenendhäuschen in der Fickt-Euch-Allee“. Im Video zur Single wird die Band von Marteria, MC Fitti, Madsen und Jennifer Rostock durch die verschmutzten Straßen Berlins begleitet.

Unsere Playlist zu „Dieser eine Song“:

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