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Dieser eine Song: Sido – Bilder im Kopf

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Wir schreiben das Jahr 2012, die DVD stirbt, Selfies erhalten Einzug in unseren Alltag und neben Psy’s „Gangnam Style“ und Deichkinds „Leider Geil“ wird der Soundtrack jener Zeit, die jetzt gerade lange genug her ist, um nostalgische Gefühle auszulösen, unter anderem stark von einem Rapper geprägt – die Rede ist natürlich vom Berliner Musiker Sido.

„In einem schwarzen Fotoalbum mit ‚nem silbernen Knopf“ bewahrt der Rapper seit jeher all diese Erinnerungen auf, wie er uns in seinem Song „Bilder im Kopf“ mitteilt. Als Teil der „#Beste“-Compilation wird der Track neben drei weiteren neuen auf dem Best-of-Album des Berliner Rappers releast.

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Und zu diesen Erinnerungen zählten bereits 2013 einige Meilensteine, von denen die meisten in seiner Heimat in Berlin entstanden. Genauer im Märkischen Viertel – seine Stadt, seine Bezirk, sein Viertel, seine Gegend, seine Straße, sein Zuhause, sein Block, wie er in der Hymne auf seine Heimat – dem Song „Mein Block“ – 2004 selbst rappt. Unter dem Untergrund-Rap-Label Aggro Berlin veröffentlicht Sido in strammen Takt Platte um Platte – sodass bereits 2013 ein prallgefülltes Best-of-Album hermusste.

Über die Jahre wandelt sich Sido vom provokanten Straßen-Rap in Richtung Pop-Rap, wie der melodische „Bilder im Kopf“ zeigt. Ein Stil, den sich Sido über die Jahre beibehält und auch auf dem aktuellen Album „Paul“ in Songs wie „Liebst du mich“ fährt.

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