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„Einer liebt immer mehr“ – und oft ist es Tristan Brusch

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Liebe ist das wohl am meisten in der Kunst aufgegriffene Thema. Viele wissen nicht, wie sie ihr gerecht werden sollen, finden keine Worte, fallen ins Abstrakte oder winden sich in theoretischen Definitionen. Tristan Brusch geht die Sache ebenso simpel wie genial an. Denn mit seiner natürlichen Beobachtungsgabe braucht er keine Postkartensprüche oder Pseudoweisheiten, um sich dem Thema zu nähern, sondern beschreibt die Dinge so ehrlich und ungeschönt, wie sie sind.

So auch in seinem neuen Song „Einer liebt immer mehr“. Wie der Titel schon verrät, handelt der Song von Ungleichheit in der Liebe. Denn eine Person verspürt in einer Beziehung immer mehr Liebe als die andere, so die Message des vierten Vorboten auf das neue Album „Am Rest“, welches am 29. Oktober erscheinen wird. Ob es besser ist mehr zu lieben oder nicht lässt der Sänger hierbei offen, gibt im Song aber auch zu: „Einer liebt immer mehr und der bin ich immer gern / wer die Liebe fühlt ist auch der, dem sie gehört“

Tristan Brusch – Einer liebt immer mehr

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Die Musik von Tristan Brusch ist wahre Kunst. Er ist ebenso Geschichtenerzähler wie Liedermacher und lässt in seinen Texten die schonungslose Wahrheit über die Welt geschehen, was seine Songs sehr intensiv und durchdringend macht.

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Wahrhaftig durch Unmittelbarkeit

Seine Musik ist als im besten Sinne unkonventioneller Indiepop zu beschreiben, der keine Zeit damit verschwendet sich verkopft an Trends oder Strömungen zu orientieren, sondern unter dem Stichwort Unmittelbarkeit das Wesen des gebürtigen Tübingers auf musikalischer Ebene transportiert.

Durch die Furchtlosigkeit gegenüber Fehlern kann Brusch, der sich selbst als die männliche Marlene Dietrich beschreibt, vollkommen befreit an seine Werke herantreten und mit den intuitiven, wahrhaftigen Texten den Kern vieler Dinge treffen. Dieser Kern ist nicht immer harmonisch und stellt im gesamten Album ein bewusstes Ungleichgewicht her, das einerseits von der ungeschönten, harten Realität des Lebens erzeugt wird. Aber nur so können die schönen Momente noch heller strahlen und machen „Am Rest“ zu einer bewegenden Spiegelung des Lebens.

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