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EM-Vorfreude steigt: Neue Torhymne von Aditotoro und Paulomuc

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Angefangen hat das Lied noch als Witz zwischen Radiomoderator und TikToker Paul „Paulomuc“ Fischer und Content-Creator Adrian „Aditotoro“ Vogt. Dann wurde es doch schnell ernst und ein Studiozimmer war gebucht. Seit Januar haben die beiden TikTok-Stars nun an „Füllkrug“ gearbeitet und das Ergebnis ist eine Parodie auf Stadionhmynen, die irgendwo doch ernst gemeint ist.

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Dass die beiden Autoren ihre Wurzeln in der Comedy haben, macht schon der Songtitel klar. Benannt ist der Song nämlich einerseits nach dem BVB- und Nationalspieler Niclas Füllkrug. Der erlangte nach seinem Ausgleichstreffer gegen Spanien in der WM 2022 internationale Aufmerksamkeit und wird seitdem besonders für diese Heim-EM als Hoffnungsträger gehandelt. Andererseits bezieht sich „Füllkrug“ auch auf das buchstäbliche Gefäß, denn die Hook macht direkt klar, wie diese EM angegangen werden soll: „Füllkrug mit Bier / Wir werden König von Europa / Füllkrug mit Bier / Und der Sommer wird so schön wie nie“. Diese textliche Ironie zeichnet auch die restlichen Lyrics aus, denn an Wortwitzen wurde nicht gespart. Mit seiner Ballermann-Ästhetik und sich wiederholenden „Scha-la-la-las“ und „Olé-Olé-Olés“ ist der Track dabei auch ideal zum Mitsingen bzw. -grölen gemacht.

Wirkliche Konkurrenz?

Mit „Füllkrug“ haben wir einen weiteren Kandidaten für „den“ EM-Song 2024. Neben dem offiziellen UEFA-Song „Fire“ von Leony, OneRepublic und Meduza hat besonders die Neuauflage des Grönemeyer WM-Songs „Zeit, dass sich was dreht“ von $oho Boni für Wirbel gesorgt. Der Diskurs bezüglich was die Mengen bei einem Torschuss denn anstimmen sollen, ist seit letztem Sommer ohnenhin immer hitziger geworden. Eine Fan-Petition schlug zum Beispiel vor, anstelle der „Kernkraft 400“-Torhymne lieber „Major Tom“ von Tom Schilling zu spielen und konnte dafür über 70.000 Unterschriften sammeln. Beim Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden im März wurde dies das erste Mal umgesetzt, und jubelnd von der Menge angenommen.

Ob sich „Füllkrug“ genauso etablieren kann, bleibt zu beobachten. Auf Social Media schlägt der Song auf jeden Fall schon Wellen – auf Instagram generierte allein die Vorankündigung des Musikvideos über eine Million Views.

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