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Empfehlung des Tages: Brutalismus 3000 – Die Liebe kommt nicht aus Berlin

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Theo Zeitner und Victoria Vassiliki Daldas (auch bekannt als T.Z. und V.D.) haben sich auf Tinder kennengelernt und sind seitdem ein Paar. So weit, so gewöhnlich, aber alles andere als gewöhnlich ist ihre Musik, die sie unter dem Namen „Brutalismus 3000“ veröffentlichen. Ein klarer Einfluss kommt aus den Bereichen Techno und Gabber. Zu Beginn ihrer Auseinandersetzung mit diesen Genres waren sie „von der Musik inspiriert, aber gleichzeitig auch etwas gelangweilt“, daher verbinden sie das mit Elementen aus Punk, vor allem im verzerrten und halligen Gesang. Dadurch entsteht eine Mischung, die auch irgendwie etwas Hyperpop-affines hat. Oder wie sie es nennen: „Nu Gabber Post Techno Punk from Berlin with Love“.

Eingängig, aber nicht einfach

„Die Liebe kommt nicht aus Berlin“ ist vielleicht der eingängigste Song des Duos bisher – was immer noch nicht heißt, dass man hier einen glattgebügelten Pop-Song erwarten kann, ganz im Gegenteil. Nicht viel mehr als ein pulsierender Bass, mechanische Drums und frenetische Vocals von Victoria bilden das Arrangement. Zwischendurch gibt es mal Zeilen auf Slowakisch und eine melodische Synth-Line, ansonsten bleibt der Song seinen simplen Elementen aber treu. Die sind aber eben so eingängig und roh, dass man sie kaum vergessen kann. Und auch der Text bleibt im Kopf: „Alles, was ich seh‘ ist Schmerz / Durch die Nase ins Herz / Willst du das wirklich alles zieh’n? / Die Liebe kommt nicht aus Berlin“.

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„Ultrakunst“

Durch diesen originellen Sound konnte das Berliner Duo seit 2020 schon eine amtliche Fangemeinde in den Bann ziehen, auch international – und das lediglich mit ein paar EPs. Frohe News also: Am 7. April erscheint endlich das Debütalbum „Ultrakunst“. Was man übrigens auch als „Ultrakunst“ bezeichnen könnte, ist das Musikvideo zu „Die Liebe kommt nicht aus Berlin“, voller eindringlicher Bilder und drastischer Kneipenszenen. Explizite Hör- und Seh-Empfehlung an der Stelle also!

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