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Empfehlung des Tages: Christin Nichols – Direct Flight To Seattle

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Bei der in Berlin lebenden Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin („MaPa“, „WatchMe – Sex sells“, „All You Need“) Christin Nichols weiß man nie, ob man in einem Song deutsche oder englische Lyrics bekommt – oder beides. Aufgewachsen ist sie dank ihrer britischen Family Roots in beiden Sprachen, deshalb klingt es auch nie aufgesetzt, wenn sie auf Stücken wie „Create & Destroy“ aus dem letzten Jahr oder ihrem vielleicht bekanntesten Stück „Today I Choose Violence“ englische und deutsche Zeilen mischt. Auf der neuen Single „Direct Flight To Seattle“ hat sie sich aber für einen rein englischen Text entschieden – gar nicht doof, den der Song wäre auf jeden Fall international anschlussfähig.

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Auch wenn man bei Seattle zuerst an das Kultlabel Sub Pop (deren Chefin wir übrigens kürzlich interviewten) und die Grunge-Heroen Nirvana, Soundgarden und Mudhoney denkt, setzt Christin hier auf einen dunklen, hypnotischen New Wave Sound. Zu einem sphärischen Synths-Brummen, imaginiert sich Christin eine kleine Weltflucht zu ihrem Sehnsuchts-Ort – und zwar am liebsten per Direktflug, was in Deutschland leider eine Utopie ist, da man meistens in Amsterdam oder Paris umsteigen muss.

Christin sagt zu ihrem Song: „Seattle ist ja diese Sehnsuchtsl-Stadt , dieses Symbol und für die eigene Projektion von Erlösung. Nach dem Motto: Von jetzt wird endlich alles schön und richtig. Ich habe mir einfach vorgestellt, wie es wäre, wenn ich mit dem ‚direct flight‘ dorthin und in dieses Gefühl fliegen könnte. Ich habe mich gefragt, ob sich die ganze Magie, die man sich in diesem ‚Seattle‘ erhofft hat, wirklich einlöst. Und dann bin ich einfach hingeflogen – und hab dort mein Video zu dem Song gedreht.“

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