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Empfehlung des Tages: Ja, Panik – Backup

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Tagged: Ja Panik

Es war ein Comeback! Nach 7 Jahren ohne Album meldeten sich die Wahlberliner Ja, Panik endlich wieder zurück. „Apocalypse or Revolution“ war das erste Lebenszeichen zu Beginn des neuen Jahres nach der von den Fans befürchteten Bandauflösung. Mit der neuesten Veröffentlichung „Backup“ werden jedoch die Gerüchte um ein neues Album nun definitiv bestätigt. Es soll Ende April erscheinen und den Titel „Die Gruppe“ tragen. 

Das nunmehr sechste Studioalbum der österreichischen Band Ja, Panik beschäftigt sich mit den Erinnerungen. Während die legendäre letzte Platte „Libertatia“ die Schönheit der Neuanfänge thematisierte, widmet sich das neue Album also dem Ende und dem damit verbundenen Umgang. Musikalisch wird dies in der jetzigen Konstellation von Andreas Spechtl (Gesang und Gitarre), Stefan Pabst (Bass), Laura Landergott (Keyboards) und Sebastian Janata (Schlagzeug) umgesetzt. Hinzu kommt bei diesem Album auch Rabea Erradi am Saxofon. 

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Obwohl die erste Singleauskopplung „Apocalypse or Revolution“ geradezu auf ein Coronaalbum hindeutet, muss dies heute verneint werden. Die elf Textskizzen für die Platte wurden bereits 2019 fertiggestellt, im Frühjahr 2020 in Tunesien als Demos produziert und schlussendlich fertig aufgenommen. Die komplette Produktion ist auch ein Schritt zu den eigenen Wurzeln, denn Andreas Spechtl produzierte „Die Gruppe“ in kompletter Eigenregie. 

Ja, Panik – Backup

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„Everybody wants to own the end of the world” heißt es in dem Song “Backup” und fasst damit das Album gut zusammen. Der Grundriss des Textes zur neuesten Single ist eigentlich schon vor Jahren erstanden, aber erst die Zeit des Lockdowns brachte den letzten Anstoß, um diesen zu finalisieren. „Als mich die Umstände dann für einen Monat im Frühling 2020 in unserem alten Haus im Burgenland isolierten, war er irgendwann plötzlich da, der fertige Text und diese seltsame, ins Nichts sich drehende Melodie. Und darum geht es dann auch in dem Song: zu Besuch zu sein bei den eigenen Dämonen. Und um ihre überraschende Gastfreundschaft.“