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Empfehlung des Tages: Marie Bothmer – Swimmingpool

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Tagged: Marie Bothmer

Schau mich an, mir geht’s so fucking gut“, so die Hook der neuen Single „Swimmingpool“ von Marie Bothmer. Aber eigentlicht sieht es im Inneren der Sängerin ganz anders aus. Denn der Song handelt von Liebeskummer. 

Sie singt davon, wie sie ihren Expartner mit seiner neuen Freundin auf einer Party trifft und so tut, als ginge es ihr gut – auch wenn sie am liebsten in den Tiefen des Swimmingpools verschwinden würde: „Ich kann mich nicht treiben lassen aber mach‘ auf cool, ja / Ich wünschte, dieser Grund wär tiefer“.

Marie Bothmer – Swimmingpool

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Mit überaus plastischen, bildhaften Lyrics erinnert die Wahlberlinerin an Newcomerin Paula Hartmann und mischt die Popwelt mit ihren authentischen Texten auf. Soundtechnisch ist „Swimmingpool“ im R&B- und Pop-Bereich einzuordnen, hüllt seine Hörer:innen in einen Mantel aus Melancholie und Schmerz – und gestaltet so eine wunderschön traurige Atmosphäre.

Im Video zum Song lässt sich Marie Bothmer – passend zum Titel – in einem Pool treiben und hängt ihren Gedanken nach. „Ich war wieder schwimmen in deinem Swimmingpool“ bekommt in diesem melancholischen Kontext eine ganz neue Bedeutung und sagt auf einer Metaebene: Ich kann mich noch nicht von dir losmachen, meine Gedanken sind noch bei dir.

Bereits 2016 hatte Marie Bothmer mit dem Soundtrack „Es braucht Zeit“ zum Til Schweiger und Cro-Film „Unsere Zeit ist jetzt“ ihren Durchbruch und veröffentlicht seitdem emotionale, tiefgründige Musik – in die sich „Swimmingpool“ perfekt einreiht.