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Empfehlung des Tages: MCR-T – Die Angst in mir

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Tagged: MCR-T

MCR-T ist ein Mann mit vielen Namen und mindestens genau so vielen Sounds. Dauerhaft getrieben von einem Selbstverwirklichungsdrang, drückt sich der Deutsch-Amerikaner schon lange mit so vielen Medien wie nur möglich aus. Aufgewachsen im Randbezirk Zehlendorf bekommt er nicht viel vom Trubel in Berlin mit. Als Teenager verschlägt es ihn aber immer mehr in die Skateparks im Zentrum der Großstadt, wo er in Berührung mit anderen kreativen Ausdrucksformen wie Hip-Hop, Graffiti und Film kommt. Als MCNZI fängt er dann bald an, alles von 80s Rap bis zu Post-Punk und Soundcloud-Trap zu machen. Wenig später wird er auch unter dem Alias MCR-T aktiv, mit dem er eher in der Techno- und Club-Szene stattfindet. 

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Lange Zeit ist MCNZI das Hauptprojekt von dem jungen Berliner, bis er als Ghetto-Techno-Produzent und DJ MCR-T ein immer größer werdendes internationales Publikum erreicht. Dabei arbeitete er in letzter Zeit viel mit Musiker:innen wie HorsegirrL und Miss Bashful zusammen, aber auch mit dem aktuell vielleicht bekanntesten sowie kontroversesten Niederländer Joost Klein. 

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In seinem neuen Song „Die Angst in mir“ versucht sich MCR-T von seinen inneren Dämonen, seiner Depression, zu trennen. Mit morbidem Kichern und düsteren Sounds, inspiriert von der Electric Body Music der 80er Jahre, treibt MCR-T seine dunklen Gedanken regelrecht aus. „Ich mach den Tanz mit dem Teufel / Doch der Teufel, der bin ich“. Auf Instagram schreibt er: „Es ist okay, wenn man nicht okay ist. Und im Moment bin ich nicht okay. Dafür habe ich die Musik“. Doch nur die Musik allein reicht nicht, das weiß auch MCR-T. Er schreibt in dem Instagrampost, dass er jetzt schon länger in Therapie ist und ermutigt alle, denen es vielleicht ähnlich geht, sich ebenfalls professionelle Hilfe zu suchen: „Depression hat kein Gesicht. Du bist nicht allein! Kämpfe weiter!“

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