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Empfehlung des Tages: Noga Erez – Cipi

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Tagged: Noga Erez

Mit leisen Trompetentönen und Choralgesängen leitet die israelische Singer-Songwriterin und Produzentin Noga Erez ihr neues Album „KIDS“ ein. „Chipi“ heißt der Eröffnungssong und macht bereits in den ersten Sätzen die Stimmung des Longplayers deutlich: „ I’ve been deep, deep, deep, deep, deeply depressed / „Get help,“ they might suggest / Trash-talk, I take offence / Might as well just band my chest / Won’t sit my ass on sofas / Stop spitting nonsense, get me something else / Something classy, SOS, I’m a mess / Classified a nutcase”

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Das zweite Album ist damit weniger ein Blick auf ihre Heimat, sondern ein Blick in ihr Inneres, es wird sehr persönlich, doch trotzdem bleibt es genauso politisch wie zuvor. Drei Jahre hat die 31-Jährige mit ihrem Partner Ori Rousso an den 13 Tracks gearbeitet. Genauso breit wie diese Zeitspanne sind auch die Themen, die sie auf „KIDS“ verarbeitet. Die Songs widmen sich mal der Liebe, der eigenen Psyche, dem Tod oder fantasierten Utopien. Das Nachfolgeralbum bildet die kleinen und großen Kämpfe ab, die eine Person tagtäglich formen, eingefangen in einer gnadenlosen Selbstreflexion. 

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Musikalisch ist Noga Erez nun auch vollends angekommen, irgendwo zwischen Pop und Rap, mit ausgetüftelten Arrangements und sorgfältiger Rhythmik in Kombination mit Industrial-Beats. Ihre Produktionen klingen international und sogleich lässt sie immer wieder hebräische Samples ihrer Mutter einfließen und bekennt sich somit zu ihren Wurzeln.