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Empfehlung des Tages: The Murder Capital – Ethel

Posted in: News

Keine schlechte Zeit gerade für Post-Punk aus Dublin. Und damit sind nicht nur Fontaines D.C. gemeint, die mit ihrem letzten Album „Skinty Fia“ in UK und Irland auf der 1 der Albumcharts landeten – und bei uns in Deutschland immerhin auf der 5. Da sind The Murder Capital zwar noch nicht ganz, aber auch sie legten 2019 mit ihrem Debüt einen sehr guten Start hin: „When I Have Fears“ landete in ihrer Heimat auf Platz 2 und in UK immerhin auf der 18. „Schuld“ daran waren unter anderem treibende, dunkle, poetische Nummern wie „Don’t Cling To Life“.

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Eigenes Label und namhafter Produzent beim Debüt

James McGovern (Vocals), Damien Tuit (Gitarre), Cathal Roper (Gitarre), Gabriel Pascal Blake (Bass) and Diarmuid Brennan (Drums) fanden 2015 in Dublin zueinander. Bevor sie 2019 ihre ersten Singles veröffentlichten, gründeten sie noch eben fix ihr eigenes Label „Human Season Records“. Ein cleverer Schachzug, der den frühen Erfolg der Band noch erfreulicher macht, weil er bedeutet, dass sie selbst an ihrem Erfolg am besten verdienen. Dass The Murder Capital Potential haben, erkannte auch Produzent Mark Ellis alias Flood. Der Brite ist ungefähr in der Liga „Star-Produzent“ unterwegs, weil er zum Beispiel mit folgenden Acts zusammenarbeitete: New Order, U2, Nine Inch Nails, Depeche Mode, PJ Harvey, Nick Cave And The Bad Seeds, Warpaint und The Killers.

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Neues Album „Gigi’s Recovery“ am 20. Januar

Mit „Only Good Things“ meldeten sich The Murder Capital nach diversen Touren und Festivalshows im Sommer aus dem Studio zurück und kündigten ihr zweites Album „Gigi’s Recovery“ an, das wieder über „Human Season Records“ erscheinen wird. Als Produzent haben sie diesmal John Congleton für die Produktion und den finalen Mix verpflichtet. Congleton hat zum Beispiel mit Modest Mouse, Angel Olsen und The Walkmen gearbeitet. 2015 durfte er sich einen Grammy ins Regal stellen, weil er St. Vincents selbstbetiteltes Album produzierte, das als „Best Alternative Music Album“ ausgezeichnet wurde. Wie man auch auf der neuen Single „Ethel“ hört, haben Band und Produzent die Klangfarbe ein wenig aufgehellt. Das gilt auch für die Message des Songs.

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„Ethel“ will Leben verändern

Die Band erklärt, dass es in „Ethel“ vor allem um jene Punkte im Leben geht, an denen man sich entscheiden müsse, was man vom Leben wolle. Man solle sich fragen: „Ob du den Weg des Chaos weitergehen oder ob du deinen Kurs ändern willst. Das Lied soll dir zeigen, was möglich ist, wenn du die Entscheidungen triffst, die deine Zukunft auf einmal viel heller erscheinen lassen. Die Idee von ‚Ethel‘ ist, dass du das erreichen kannst, was du dir wirklich wünschst, wenn du diese kurzlebigen Fixierungen, die dir nie wirklich Glück bringen, beiseite lässt.“ Klingt ein wenig spirituell. Aber hey, wir fühlen euch!
 
The Murder Capital live:
05.02.23 Luxor, Köln
06.02.23 Molotow, Hamburg
08.02.23 Lido, Berlin
09.02.23 Hansa 39, München

Tickets gibt es hier.