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Majan & Cro reisen zurück ins Jahr „1975“ und sind dabei trotzdem ihrer Zeit voraus

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Cro bewies schon in den vergangenen Wochen und Monaten mit Badchieff ein Händchen für spannende und talentierte Newcomer. Nun arbeitete er mit Majan für dessen Song „1975“ zusammen. Anders als Badchieff ist Majan kein Signing auf Cros Label „truworks“ (bzw. „trurecordings“), sondern ist dieser mit seinem Label „Schere.Stein.Papier.Records“ unterwegs. Das erste musikalische Lebenszeichen gab der unscheinbare und bescheidene 19-jährige Künstler mit „Nie da“, für welches er mit dem Dancehall- und Reggae Produzenten-Team Jugglerz und dem Berliner Produzenten-Duo Kilian & Jo zusammenarbeitete. Jamaikanischen laid back Vibes treffen auf Majans melodischen Rapgesang. Schon mit seinem ersten Song schafft er den gekonnten Spagat zwischen melodischer Leichtigkeit und lyrischer Feinsinnigkeit. Dieses „Kunststück“ setzte er in „1975“ fort und wie.

Majan & Cro – 1975

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Glaubt man Majans Instagram-Stories, hat der junge Schwabe Cro die Skizze zu „1975“ über Umwege zu kommen lassen. Dann ging alles ganz schnell. „Ich habe ihm das Demo geschickt. Er hat es gefeiert. Wir haben uns gefeiert“, schrieb Majan via Instagram. Diese unkomplizierte und lässige Zusammenarbeit lässt sich auch im gemeinsamen Track hören. Gefühlvoll beginnt der Track mit der deutsch-englischen Hook. Majan gleitet so smooth in das atmosphärische Instrumental, dass man meinen könnte das er schon unzählige Tracks veröffentlicht hat. Dabei ist „1975“ erst der zweite und Majan flowt routiniert über den von Kilian & Jo und Egokind produzierten Beat.

Cro komplementiert den Song mit dem zweiten Part. Er rappt von einer Beziehung mit einer Frau und lässt zwischen diesen eher oberflächlichen Zeilen auch reflektierte Töne erklingen – „Und Leben vergeht wie im Flug, wenn man andauernd so viel zu tun hat“. Im dazugehörigen Video „rauben“ Majan und Cro den nächst gelegenen Getränkemarkt aus. Im Anschluss beginnt ein wilder Ritt im schicken roten Mercury durch die Stadt und es wird die Liebes-Geschichte mit der scheinbar gleichen Frau visualisiert. Auch spielen sie im Video „Schere, Stein, Papier“ und spielen damit auf Majans neu gegründetes Label an. Das Video zum Song wurde von Cro selbst directed. Amerikanische Vintage Ästhetik trifft auf musikalischen Zeitgeist. „1975“ vereint zwei Artists – Majan als vielversprechenden Newcomer und Cro als gestandenen Künstler.

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