DIFFUS

Marteria zieht uns mit seinem neuen Album in die „5. Dimension“

Posted in: News
Tagged: Marteria

Marteria hat heute sein fünftes Album „5. Dimension“ veröffentlicht und am treffendsten lässt sich der Sound des Longplayers wohl folgendermaßen beschreiben: Der Rave lebt auf dieser Platte, wie vielleicht nie zuvor in der Musik des Rostockers. Auf zwölf Anspielstationen tanzt Marteria durch dunkle Clubs und wilde Nächte und feiert das Leben, die Liebe und den Exzess.

Marteria – 5. Dimension

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Doch wer denkt, das Album klingt oberflächlich und eintönig, hat sich gehörig geschnitten. Immer wieder versteckt Marteria wahre Lebensweisheiten und Reflexionen in seinen bildhaften Zeilen. In ihnen kann man auch die dunkleren Seiten von Marterias (sonst überaus sonnigem) Gemüt heraushören: „Spieglein, Spieglein an der Wand, sag mir wer soll das sein? / Hab dich fast wiedererkannt, sagt Jekyll zu Hyde / Hoffentlich bringt ein Roboter den Samsonite-Koffer in Terminal eins / Alles da drin ist von mir, doch irgendwie alles nicht meins

Anzeige

Seine bildgewaltige Lyrik ist ein Talent, welches er auch auf der neuen Platte zur Befriedigung aller Marteria-Fans vollends ausreizt. Soundmäßig dürfte „5. Dimension“ das ausgefallenste Marteria Album bisher sein. Elektronisch angehauchte Beats, die sich viel an den feinen UK-Garage anlehnen. Auch der Fakt, dass DJ KOZE an ein paar Dingern mitgeschraubt hat, spricht Bände. Ansonsten sind auch noch Features von Ätna, Yasha und natürlich Miss Platnum zu hören. Wer also einen Soundtrack zum Feiern und Tanzen braucht, dem kann Marteria mit „5. Dimension“ bestens Abhilfe verschaffen. 

„5. Dimension“-Video und hochkarätige Cameo-Auftritte

Zum Release des Albums hat Marteria übrigens ein dreiteiliges Video zu den Songs „Zug der Erkenntnis“, „Traffic“ und „Neonwest“ veröffentlicht. In dem Split-Video sind für gewiefte Musik-Fans einige Cameos zu entdecken: Wilson Gonzales, Vincent Graf Schlippenbach (besser bekannt als DJ Illvibe von Seeed) und sogar ein Deep-Fake von dem verstorbenen Sänger, Schriftsteller und Schauspieler Manfred Krug. Doch das Highlight dürfte der glänzende Auftritt von Campino als Marlboro-Mann darstellen, schließlich bezieht sich sein Charakter im Video direkt auf den dazugehörigen Song „Neonwest“. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.