DIFFUS

Mit ”Schweben” verewigt Yugo das einzigartige Gefühl des Skatens

Posted in: News
Tagged: Yugo

Erst letztes Jahr hat der Wiener Rapper Yugo auf seiner ”Babylon”-EP gezeigt, in welchen Sound-Sphären er zu dem Zeitpunkt unterwegs war. Melodisch, zeitgenössisch, drückend, spannend und mit jeder Menge Krawall, Antihaltung und Reflexion in den Texten, erstreckte sich die Gedankenwelt Yugos vor einem. Bis dato galt der talentierte Musiker und der vielleicht schönste junge Mann Wiens als ein Hoffnungsträger seines Labels DIVISION, doch wie seine neue Single ”Schweben” spielerisch andeutet, hat Yugo aktuell anderes im Kopf als auf die Anrufe von Elvir (Seines Zeichens Gründer von DIVISION) zu reagieren.

YUGO – Schweben

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Denn ”Schweben” dreht sich um den freiheitsliebenden Lebensstil von Yugo, der sicherlich auch durch die antiautoritäre Skate-Kultur geprägt wurde: ”Minus am Konto, bin satt, ja / Board unter mir und ich schwebe / Acht km/h durch die Stadt / Elvir ruft an, doch ich hebe, hebe nicht ab, ab”. Auch das dazugehörige Video trägt die Stimmung, die in den Zeilen der Hook vorkommen, mit VX-Camcorder-Aufnahmen von Yugo und der Crew beim Skaten. Im Video wird ein gewisser Aspekt der Freiheit an einer bestimmten Stelle im Video besonders deutlich. Während den Aufnahmen zum Musikvideo war ein Wiener Anwohner scheinbar weniger angetan von dem skatenden Geschwader um Yugo. Ein kurzer Ausschnitt seiner Standpauke hat es doch tatsächlich ins Video geschafft und mit diesem Clip wird klar, dass es ein paar Dinge gibt, welche nicht mit der Freiheit Hand in Hand gehen, nämlich Regeln und Autorität.