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Mit Ski Aggu, Provinz, Ikkimel und mehr: 10 Songs zur Fußball-EM 2024

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In wenigen Tagen ist es endlich so weit: Die Fußball EM 2024 startet in Deuschland. $oho Bani und Herbert Grönemeyer machten im Februar den Anfang; seitdem poppen überall potenzielle EM-Songs auf. Wir haben für euch 10 Songs zusammengefasst, die das Potenzial haben, den Soundtrack zum Fußballsommer 2024 zu bestimmen.

Provinz – „glaubst du“

Provinz spielen mit „glaubst du“ die emotionale Karte und veröffentlichen einen im besten Sinne kitschigen Song von Zusammenhalt, Zugehörigkeit und Freundschaft – vom ZDF übrigens zum offiziellen Trailer-Song der EM auserkoren. Gefühle, die wir hoffentlich in diesem Sommer beim Public Viewing erleben dürfen, wenn es spätestens beim ersten Tor für die richtige Mannschaft plötzlich ganz egal ist, mit wem man sich da eigentlich in den Armen liegt. „Hörst du mein Herz schlagen? / Ja ich hab‘ Euphorie im Bauch“ singt Vincent – und wem könnte es bei dem darauffolgenden, hymnischen Refrain schon anders gehen?

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Aitch, Luciano – „Baddies“

UK-Rapper Aitch fährt gemeinsam mit Luciano ganz groß auf und liefert mit „Baddies“ seinen selbsternannten EM-Track. Mit Cameos von Birmingham-Spielerin Shiv Wilson sowie des Hertha BSC Frauenteams gibt’s auch visuelle Unterstützung vom Bolzplatz, wo die beiden Rapper – zu Teilen in Berlin, zu Teilen in UK – untermauert vom vorherrschenden „Baianá“-Sample ordentlich anheizen. „Baddies“ setzt vielleicht weniger auf Zugehörigkeitsgefühl, schürt dafür aber ordentlichen Kampfgeist – und auch wenn Aitch und Luciano privat befreundet sind, wie vor zwei Jahren schon die Zusammenarbeit „Bamba“ gezeigt hat.

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Peter Schilling – „Major Tom“

Der Gewinner der Herzen ist schon vor Anpfiff des ersten Spiels klar. Von den Fans mit einer Petition durchgesetzt hat Peter Schillings „Major Tom“ über 40 Jahre nach Veröffentlichung nochmal eine wahre Renaissance – die Zeilen „Völlig losgelöst von der Erde“ sind seit kurzem die offizielle Torhymne der deutschen Fußballnationalmannschaft. Warum also nicht auch gleich für die gesamte EM?

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Ski Aggu x Haaland936 x SIRA x 6PM Records – „Junge Baller“

Kurz vor knapp fügt nun heute auch noch Ski Aggu gemeinsam mit Haaland936 seinen Teil zum EM-Soundtrack bei. Über einem treibenden Dance-Beat, der von Produzent SIRA kommt, erzählen Ski Aggu und Haaland936 von Straßengeschichten und dem Lifestyle im Tracksuit – natürlich immer mit einer guten Fußball-Referenz auf der Zunge: „Ich bin ein junger Baller so wie Florian Wirtz“. Break-Beat-Einschübe, ein fortlaufendes Gitarren-Sample (das an „Geile Zeit“ von Juli erinnert) und klassische Fußball-Scha-Lala-Lala-Chöre sorgen dafür, dass hier keine Langeweile aufkommt.

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Die Flippers – „Wir sagen danke schön (Stadion Version)“

Achtung Ohrwurm: Auch die Flippers tragen ihren Teil zum EM-Soundtrack bei. Wer eins und eins zusammenzählt, kann sich vielleicht schon denken, wie diese Idee umgesetzt wurde. Richtig! In einer Stadion-Version des ursprünglichen Jubiläumssongs „Wir sagen danke schön“. „Wir sagen danke schön, heute wollen wir feiern“ heißen die abgeänderten Zeilen, diesmal in Kooperation von Olaf der Flipper und Matze Knop und weiter „was wär’n wir ohne unsre Mannschaft und den vielen treuen Fans“. 

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Ikkimel – „Fußballmänner“

Ja, uns ist aufgefallen, wie männlich diese Liste ausfällt. Aber es gibt auch Frauen, die EM-Tracks ins Rennen schicken – und zwar unter anderem Ikkimel, die in „Fußballmänner“ ihre ganz klare Haltung zum Thema hat. „Fußballmänner, alles Penner“ lautet die Hook des Tracks. Lasst uns darauf zurückkommen, falls Deutschland (schon wieder) in der Vorrunde ausscheidet!

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The Screenshots – „Toni Kroos“

Wesentlich zahmer fällt die Message der Screenshots aus. „Toni Kroos du bist ein schöner Mann“ – die Screenshots starten mit den wesentlichen Dingen in ihren Anwärter auf den EM-Track. Sympathisch. „Komm und hol‘ den Cup für uns“ gehen die Zeilen des Tracks „Toni Kroos“ dann weiter und setzen alles auf eine Karte. Oder in diesem Fall einen Spieler.

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$oho Bani, Herber Grönemeyer – „Zeit, dass sich was dreht“

Never change a winning team, denkt sich wohl Soho Bani und schickt einfach den bereits 2006 dominierenden WM-Track „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer erneut ins Rennen. Der Song war zum Soundrack des „Sommermärchens 2006“ geworden und auch wenn Rapper Soho Bani dem Track eindeutig seine eigene Färbung gegeben hat, locken die markanten Chöre am Anfang des Stücks gute, alte Erinnerungen hervor. 2006 hat die deutsche Nationalmannschaft den dritten Platz gemacht – eine Platzierung, die wir auch diesmal wieder danken annehmen würden.

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Mark Forster – „Wenn du mich rufst“

Mark Forster’s offizieller ARD EM-Track liefert alles, was das deutsche Fußballherz nur so begehrt. Tennissocken-in-Sandalen-Vorgartencharme, Berge, die gute alte deutsche Currywurst und natürlich das über allem liegende Zusammengehörigkeitsgefühl. Der kurze Ausflug in die Rap-Welt scheint der Popstar also erstmal wieder hinter sich zu lassen, auch wenn das „G.O.A.T.“-Cover doch nur schwer ein Zufall sein kann. In Begleitung einer urigen bayrischen Blaskapelle liefert er im zugehörigen Video dann das Motto des Songs: „Solange wir zusammen sind, ist alles gut“.

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OneRepublic, Medusa, Leony – „Fire“

Zu guter Letzt darf der Vollständigkeit halber natürlich auch der offizielle EM-Track nicht fehlen. Der kommt diesmal von OneRepublic, Medusa sowie der deutschen Sängerin Leony. „Fire“ ist ein schillernder Pop-Song, der auf die ganz großen Emotionen abzielt – inklusive Stadien-Sing-Along-Passagen und „We’re on fire tonight“-Message.

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