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Newcomerin Philippa Kinsky spielt mit authentischem DIY-Pop

Die größten Hits entstehen dieser Tage manchmal im Kinderzimmer, nur mit einem Mikrofon, einer provisorischen Kleiderschrank-Booth und kostenloser Produktionssoftware wie Garageband. Nie zuvor war es leichter für junge Menschen aus aller Welt, Musik zu machen und in die Welt zu entsenden. Diesen Umstand macht sich auch die Newcomerin Philippa Kinksy zunutze, die seit Beginn des Jahres ihren DIY-Pop  veröffentlicht.

Digital Native

Philippa Kinsky stammt aus Österreich, momentan lebt die junge Musikerin wegen ihres Studiums an der Popakademie allerdings in Mannheim. Abseits von jeglichen Lokalitäten fühlt sie sich außerdem in zwei Welten zuhause, die sich immer wieder überschneiden: Die Musik und das Internet. Beides liegt bei Philippa Kinsky nah beieinander, kein Wunder also, dass die ersten Beitrage auf ihrem inzwischen prall gefüllten TikTok-Kanal Cover-Videos sind. Bis heute veröffentlicht die Newcomerin solche Clips, nur sind inzwischen auch einige eigene Songs hinzukommen, die Philippa ihrer Community vorspielen kann. Denn im März veröffentlicht sie erstmals eigene Musik in Form des Songs „always okay“ – eine sweete Indie-Pop-Nummer, die Philippa ihrem Zuhause widmet, zu dem sie immer zurückkehren kann.

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Es folgt die Single „pink“, diesmal mit alternativem Neo-Soul, während Philippa im Musikvideo auf Wolke 7 spazieren geht. Ihre Stimme liegt dabei ganz gemütlich in diesem Bett aus verträumten Klängen. Eine wichtige Anmerkung an dieser Stelle: Anders als viele Kolleg:innen singt Philippa auf Englisch – und das komplett auf Augenhöhe mit internationalen Größen im losen Sammelbecken Bedroom-Pop. 

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Bunt gemischte Debüt-EP

Vor wenigen Tagen hat die Newcomerin nun ihre bisherigen Singles mit zwei neuen Songs in Form der Debüt-EP „Born in the Teens“ gebündelt. Ein treffender Titel für diese Ansammlung aus Ankedoten, Momentaufnahmen und Erzählungen aus dem Leben einer jungen Erwachsenen. Ihr erstes Projekt untermauert außerdem, dass Philippa Kinsky ein echter Tausendsassa ist und sich gerade noch mit Begeisterung in verschiedenen Stilen versucht. Während „Heartache in July“ ganz an den DIY-Pop von Musikerinnen wie mxmtoon, Benee oder Clairo anknüpft, erinnert die zarte Gitarren-Ballade „Normally“ beinahe an Harry Styles und seinen Folk-Ausflug „Sweet Creature“. 

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DIY mit großen Ambitionen

Aber egal welchen Stil die Newcomerin gerade bedient: Sie klingt immer sympathisch, nach DIY. Nicht nach diesem „Ich-misch-den-Song-einfach-nicht-und-sag-das-soll-so-DIY“, sondern einfach nach einer jungen Person, die gerade die Musik für sich entdeckt hat und sich lieber ausprobiert, statt ihr Werk zur aalglatten Perfektion zu trimmen. Diese ehrliche und ungekünstelte Art hat einen gewissen Charme – sowohl auf TikTok, als auch in den Songs. Und dieser DIY-Indie-Entwurf kann einen weiten Weg gehen: Man denke nur mal an Clairo, girl in red oder Pinkpantheress. Auf eine ähnliche Reise wie diese drei macht sich nun auch Philippa Kinsky auf, mit offenem Horizont vor sich und einem Safespace im Rücken, zu dem sie jederzeit zurück kehren kann.

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