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Peter Fox feiert sein Comeback und malt die „Zukunft Pink“

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Platz Eins in den Charts, über eine Million verkaufte Tonträger, vielfache Gold- und Platinauszeichnungen: “Stadtaffe” gehört zu den erfolgreichsten Alben in der deutschen Musikgeschichte – und markiert bis heute die einzige Veröffentlichung in der Diskographie von Peter Fox. Aus dem Stegreif erobert der Seeed-Frontmann 2008 mit seinem Solo-Album die deutschen Charts, nur um sich dann wieder rar zu machen und auf Releases mit seiner Band zu beschränken. Bis jetzt. Gemeinsam mit Ätna-Sängerin Inéz Schaefer feiert Peter Fox heute sein lang ersehntes Comeback und malt die “Zukunft Pink”.

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Peter Fox kam, sah und…ging wieder

Kaum ein deutscher Musiker hat so ein legendäres Vermächtnis wie Peter Fox. Jahrelang war er nur als Frontmann von Seeed unterwegs, nur um dann mal eben mit “Stadtaffe” die Pop-Welt abzureißen und wieder abzutauchen. Seit dieser heute legendären Platte, die Jung und Alt begeistert, gab es keine neuen Solo-Veröffentlichungen mehr von dem Musiker aus Berlin. Stattdessen veröffentlichte er weitere Platten mit seiner Band Seeed, zuletzt 2019 “Bam Bam”, und eröffnete gemeinsam mit Sway Clarke das Duo Ricky Dietz.

Comeback nach 14 Jahren

Vor wenigen Tagen räumte Peter Fox dann auf einmal sein Instagram-Profil auf und postete einen neuen Clip. Hier sieht man, wie eine Person einen leblosen Körper, der verdächtig nach Peter Fox aussieht, durch einen Hotelflur trägt. Unter dem Video steht die vielsagende Caption “Könnte das der Beginn von etwas Großem sein…?” – und der Hashtag “#zukunftpink”. Zwei weitere Teaservideos bestätigten, wovon Fans seit über zehn Jahren träumen: Peter Fox kehrt zurück! Tatsächlich hat der Musiker heute endlich eine neue Single veröffentlicht, die auf den Titel “Zukunft Pink” hört und Inéz Schaefer, die Stimme des Duos Ätna, featured.

Kein Fan von Schwarzmalerei

Der Song startet mit dem Geräusch von Faust auf Metall. Peter Fox kniet in irgendeiner abgewrackten Lagerhalle und kloppt seinen Klon kaputt – was auch den mysteriösen Instagram-Teaser erklärt. Nach einer eindrucksvollen Intro-Sequenz geht es dann los und zwar mit Afrobeat-Klängen, die eher an Seeed als an den urbanen Großstadt-Pop von “Stadtaffe” erinnern. Auf dem rhythmischen Instrumental malt Peter Fox ein Vision von einer Welt, die von Frauen regiert wird, wo es “billige Buden in Downtown” gibt, mit blauem Himmel und unbegrenztem Zugang zu Wasser und geiler Mucke. Dieser rosigen Utopie schließt sich dann auch Inéz mit der Hook an: “Alle mal’n schwarz, ich seh Zukunft pink / Wenn du mich fragst, wird alles gut, mein Kind”.

Die zweite Strophe startet dann mit einer humorvollen Ansage von Peter Fox: “Elon Musk, fick’ dein Mars-Projekt / Scheißkalt und arschweit weg / Hab Brandenburg entdeckt / Bianchi-Bikes, Future Flex”. Parallel verfolgen wir im Video, wie Peter Fox’ Klon auf einem Blütenbett zu Grabe getragen wird, umgeben von einer regelrechten Prozession, die zu den Klängen eines Soundsystems tanzt. Passend zu diesem zeremoniellen Charakter mischen sich zum Ende hin Gospel-Chöre und rhytmisches Klatschen in den Song, bis er irgendwann verklingt und uns mit einem mahnenden Dröhnen und dem Anblick dieses schwebenden Plattenbaus zurücklässt, den man im Video immer wieder gesehen hat.

Der Beginn von etwas Großem?

Auch wenn es dazu noch keine weiteren Hinweise oder Informationen gibt: „Zukunft pink“ hätte mit seinem imposanten Video, der klaren Message und dem griffigen Titel auf jeden Fall das Zeug zum Titeltrack für ein größeres Projekt. Ob dem wirklich so ist, kann man Stand jetzt nur spekulieren. Aber die angekündigten Auftritte des Musikers auf dem kommenden Hurricane sowie Southside Festival, lassen vermuten, dass mehr in der Mache oder vielleicht sogar schon fertig ist. Und wenn Peter Fox sich nach 14 Jahren zu einem Comeback hinreißen lässt, scheint alles möglich. Vielleicht wird die Zukunft ja also doch pink statt schwarz.