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Empfehlung des Tages: Pop Smoke – Something Special

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In seiner Instagram-Story präsentierte Pop Smoke Mitte Februar seine neuesten Outfits. Was er allerdings vergessen hatte, die Modefirma Amiri hat auf die Tüte die Adresse des 20-jährigen Rappers geschrieben, die er in der Story nicht verdeckte. Später am Abend brechen vier bewaffnete und maskierte Männer in sein Mietshaus in den Hollywood-Hills ein und bringen ihn um. Das ist nur eine von vielen tragischen Geschichten von Morden an Musikern, die sich in den letzten Monaten zugetragen haben. „The Bible tells us that jealousy is as cruel as the grave. Unbelievable. Rest in Peace, Pop“ so äußerte sich Nicki Minaj über den Mord an Pop Smoke und wirft den Tätern Eifersucht vor. Musikalisch war Pop Smoke auf dem Weg, ein ganz Großer seines Faches zu werden. Auf seinem Debütalbum „Meet The Woo“ präsentierte er brachialen Drill-Rap aus Brooklyn und landete mit „Dior“ einen weltweiten Hit. Anfang Februar führte er sein Debütalbum dann mit dem Zweitling „Meet The Woo 2“ weiter, zwei Wochen später ist er tot. Doch: Vergangenen Freitag, knapp fünf Monate nach seinem Tod, veröffentlichte sein Label mit „Shoot For The Stars Aim For The Moon“ Pop Smokes erstes posthumes Album. Darauf zu finden ist eine bis dato noch ungeahnte Bandbreite an Sounds des Jungen aus Brooklyn. Für den Song „Something Special“ bediente er sich an einem Stück mit langer Geschichte, am bekanntesten wohl von Fabolous zusammen mit Tamia als „Into You“ im Jahr 2003 dargeboten. Dieser Song war eine Neuauflage von Tamias „So Into You“, die darauf wiederum den Song „Say Yeah“ von den Commodores aus 1978 sampelte. 2020 gibt es die wohl modernste Version zu hören von einem Rapper, der eine rosige Zukunft vor sich hatte und durch tragische Art und Weise und die lockeren amerikanischen Waffengesetze ums Leben gekommen ist.

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