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Schmyt und Majan plädieren auf Karma, denn „Universum regelt“

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„Einer kommt noch“, schreibt Schmyt Anfang der Woche unter seinen Instagram-Post und lässt damit ganz nebenbei verlauten, dass auch er mit diesem Jahr noch nicht ganz abgeschlossen hat und noch einen letzten Track in der Welt hinaus schmettern wird. „Universum regelt“ heißt das gute Stück, auf dem Schmyt nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr einen erfolgreichen Rap-Kollegen featured. Nachdem Rin den ehemaligen Rakede-Frontmann auf dem Song „Gift“ unterstützte, ist nun Majan an der Reihe.

Auf „Universum regelt“ begegnen sich die beiden Musiker vor allem mit Verachtung, denn die Single ist eine Ode an die Enttäuschung und die Wut. Vergeben und vergessen? Für Majan und Schmyt kommt das auf gar keinen Fall in Frage. Stattdessen werden Mord-Pläne geschmiedet und Todes-Wünsche ausgesprochen, bis die beiden zu dem Schluss kommen: „Ich glaub, ich mach mich nicht zum Hurensohn für dich.“ Eine nachvollziehbare Schlussfolgerung, wenn man an Karma oder – wie Schmyt es nennt – das Universum glaubt, denn das „regelt“ ja bekanntlich, wenn man sich nicht selbst die Hände schmutzig machen will.

Schmyt – UNIVERSUM REGELT feat. MAJAN 

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Apropos „die Hände schmutzig machen“, dass übernimmt im Musikvideo übrigens so elegant und cool wie nie das – wer hätte es gedacht – Universum. Vorgefahren im pechschwarzen BMW, in Lederstiefeln und Fellmantel gekleidet sowie mit zwei Maschinengewehren bewaffnet, zeigt uns das Universum, was es heißt, die Dinge zu „regeln“. Wer am Ende dran glauben muss und ob überhaupt, lassen wir hier mal offen.