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Sigrid kommt im Rahmen ihrer EU/UK-Tour nach Deutschland!

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Seit der Veröffentlichung ihres Songs „Don’t kill my vibe“ Anfang des Jahres 2017 hat sich im Leben von Sigrid so einiges getan. Mit dem Song landete die norwegische Künstlerin sowohl in den Charts ihrer Heimat, als auch auch in den UK-Charts. Neben zwei EPs und weiteren Singles, die zu ihrer internationalen Bekanntheit zutrugen, veröffentlichte Sigrid im März 2019 ihre Debüt-EP „Sucker Punch“, womit sie dann endgültig in der weltweiten Musikszene durchstartete. So gewann die Sängerin 2019 eine der wichtigsten norwegischen Musikauszeichnungen, den „Spellemannprisen“, in den Kategorien „Best Pop-Artist“ und „Best Artist“. Als Support von Popgrößen wie George Ezra und Maroon 5 und einer Vielzahl an Shows auf Festivals weltweit, unter anderem Glastonbury, Reading & Leeds, Roskilde, Lollapalooza und Primavera, hatte Sigrid so einiges zu tun.

Die Pandemie bedingte Identitätskrise

Dann wurde es still um die Musikerin. Diese Zeit der Pandemie war auch für Sigrid alles andere als einfach: „Das war ein wirklich seltsamer Weg – ich hatte definitiv eine kleine Identitätskrise, denn das, was mir am wichtigsten war, wurde mir weggenommen, also das Touren und Reisen und das Künstlerdasein. Ich dachte: Wer bin ich ohne die Musik? Mein Selbstwert als Mensch ist nicht nur die Arbeit, aber wer bin ich ohne meinen Job? Aber durch die Pandemie wurde mir klar, dass ich nichts anderes machen will. Das was ich aktuell mache, ist genau das, was ich für den Rest meines Lebens machen möchte.“

Sigrid – Mirror

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Vertraue auf dein Bauchgefühl

Im Mai meldete sich Sigrid dann mit ihrem disko-inspirierten „Mirror“ zurück, einer regelrechten Ode an die Selbstliebe. Der Song handelt von der Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit und seiner Fehler. „I love who I see lookin‘ at me /In the mirror, in the mirror / Nothing compares to the feeling right there / In the mirror, in the mirror”, singt sie im Refrain. In “Mirror” beschäftigt sich Sigrid mit einem Thema, welches ihr schon immer am Herzen liegt. „Es ist ein Song, der so oder so seinen Weg zu mir gefunden hätte, egal was passiert wäre, da dies ein Thema ist, das ich nie ganz abschütteln konnte, aber ich denke, das vergangene Jahr der völligen Stille hat die Sache noch deutlicher gemacht. Man muss seinem Bauchgefühl vertrauen, und letztlich der Person, die man im Spiegel sieht.“, verrät die erfolgreiche Künstlerin.

In „Burning Bridges“ fordert Sigrid zum Loslassen auf

Mit dem Release ihrer Single „Burning Bridges“ veröffentlichte die norwegische Künstlerin gestern einen weiteren Powersong, der, wie gewohnt, mit einem außergewöhnlichen Sound überrascht. Den Song schrieb Sigrid letztes Jahr im Sommer gemeinsam mit den Songwritern Caroline Ailin und Sylvester Sivertsen in Copenhagen , wo sie entspannten, schwimmen gingen und in einem kleinen Studio neue Musik aufnahmen. „Wir gingen zu einem kleinen Pier und gingen zwischen den Schreibsessions schwimmen“, erinnert sie sich.

„Burning Bridges“ handelt von dem Moment, in dem man bemerkt, dass es an der Zeit ist, jemanden loszulassen, bevor man selbst zugrunde geht.  „Sometimes you just can’t fix it /You love somebody, love somebody /But you gotta let ‚em go / Before you go down with ‚em / Can’t love somebody who loves burning bridges”, singt Sigrid im Refrain des Songs. Die Sängerin sieht ihre Sigle als kleinen Reminder an sich und ihre Hörer*innen. „Es ist ein Song, der von dem Moment handelt, an dem man einfach sagen muss‘ weißt du was, lass uns das einfach beenden‘. Dieser Moment, in dem es genug ist. Ein klarer Bruch.“, erklärt Sigrid die Thematik ihres Songs.

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Mit „Burning Bridges“ liefert Sigrid bereits einen ersten Vorgeschmack auf ihr zweites Album. Darin geht es vor allem um das Gefühl, Kontrolle zu übernehmen. In Songs über das Ende einer Beziehung oder über den Beginn von Neuem, Gutem verarbeitet die 24-Jährige einige Erlebnisse ihres Lebens. Dabei dürfen wir uns auf so einige tanzbare und einprägsame Songs freuen.

Sigrid – Burning Bridges

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Pop, Folk und eine Prise Jazz

Musikalisch lässt sich Sigrid nur schwierig einem Genre zuordnen. – Sie springt regelrecht zwischen den Genres hin und her. Die Mischung aus eingängigen Melodien, vereint mit Pop, Folk und einer Prise Jazz geben der Sängerin einen ganz eigenen Sound, der trotz manchmal melancholischer Texte geradezu vor positiver Energie trotzt. Vor allem der Einsatz von Synthesizern scheint der Künstlerin zu gefallen, was man auch wieder in ihrem neuen Song feststellen kann. Experimentierfreudig spielt sie mit dem Einsatz unterschiedlicher Klänge und überzeugt dabei regelmäßig mit neuen Soundkreationen. „Ich liebe Dinge, die super eingängig und direkt sind, aber ein anderer Teil von mir ist für die experimentelleren Sachen zu haben und andere Dinge auszuprobieren.“, erklärt die Künstlerin.

Wer Sigrid das erste Mal live zu Gesicht bekommt, wird anfangs vielleicht ein wenig überrascht sein. Anders als bei vielen anderen, international bekannten Pop-Künstler, lebt die Bühnenshow der Sängerin nicht von aufwendigen Outfits und Choreographien, sondern von ihrer Authentizität. So wie es gerade passt und so wie sie sich fühlt, springt Sigrid auf der Bühne auf und ab und bleibt dabei ganz sie selbst. Sympathisch, echt und ehrlich erobert sie die Bühne und verkörpert somit eine der interessantesten Künstlerinnen, den die internationale Poplandschaft derzeit zu bieten hat.

Sigrid live auf ihrer EU/UK-Tour – präsentiert von Diffus:

07.06.2022 – Berlin, Huxleys
09.06.2022 – Köln, Carlswerk Victoria

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