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Spoon gehen mit „Wild“ zurück zu ihren Rock-Wurzeln

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Tagged: Spoon

Einen Monat vor Veröffentlichung ihres neuen Albums „Lucifer on the Sofa“ liefern Spoon mit „Wild“ den zweiten Vorgeschmack auf ihr zehntes Werk. Die Indie-Rock-Band aus Texas zählt spätestens seit dem Album „Gimmie Fiction“ aus dem Jahr 2005 zu den wichtigsten ihres Genres und versorgt ihre Fan in regelmäßigen Abständen mit immer neuen Facetten ihres Indie-Rocks, ohne dabei die eigene DNA aus den Augen zu verlieren.

Bereits Ende vergangenen Jahres haben die US-Amerikaner mit der ersten Singleauskopplung „The Hardest Cut“ gezeigt, dass es soundtechnisch nun wieder in Richtung Anfänge geht. Denn nach dem relativ elektronisch anmutenden Longplayer „Hot Thoughts“ aus 2017 wird das neue Album eher unter dem Motto „Back to Basics“ laufen. Es handelt es sich wieder um ungeschliffene, klassische Rockmusik, wie die Band nun auch mit dem zweiten Albumtrack „Wild“ beweist.

Spoon – Wild

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„Ein echter Rocksong, wie geschaffen für einen Spaziergang mit Überzeugung auf realen oder imaginären Highways“. So beschreibt die Band die Atmosphäre des Tracks – und folgt dem Rat im Musikvideo direkt selbst. Dort spaziert Sänger Britt Daniel über den Highway seines Heimatstaats Texas. Denn auch örtlich ist die Band von Los Angels nun nach Austin an ihre Wurzeln zurückgekehrt. Die Szenerie eines alten schwarz-weiß Westernfilms unterstreicht die Atmosphäre des Songs, die irgendwo zwischen Aufbruchsstimmung und Melancholie hängt und die Lyrics widerspiegelt. 

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Wenn die Welt ruft

Denn „Wild“ dreht sich um das Gefühl, im eigenen Leben an einen Punkt des Stillstands gekommen zu sein, gefolgt von dem dringenden Wunsch alles zu verändern. Mit Lines wie „And the world still so wild called to me“ beschreibt der Song den Impuls auszubrechen und versprüht einen Drang nach Freiheit. Diese ekstatische Stimmung wird unter anderem auch durch die langsam aufbauenden Gitarren-Melodien und leidenschaftliche Stimme von Daniel erzeugt. „Wild“ packt seine Hörer:innen einfach mit einer hoffnungsvollen Energie und hinterlässt sie mit einer Mischung aus Wehmut und Tatendrang.

Eine Energie, die wie gemacht ist für die Livebühne – genau wie Spoon es beabsichtigt haben. Denn für „Lucifer on the Sofa“ war der Fokus von Beginn an auf Liveaction gerichtet. Die Band hat den Tracks durch Liveaufnahmen den Raum zur freien Entfaltung gelassen, was die Spannung auf das Werk nur noch mehr steigen lässt.

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